Eye of the Beholder – Plot: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Die Zeit der Sorgen === | === Die Zeit der Sorgen === | ||
[[Datei:Eye of the Beholder Plot2.jpg|300px|thumb|left|Die Stadt Tiefwasser im Auge des Betrachters]] | |||
Besonders [[Tiefwasser]], | Unter dem Namen Jahr der Schatten ging das Jahr 1358 TZ (Tal-Zeitrechnung) in die Geschichte der [[Vergessene Reiche|Vergessenen Reiche]] ein, eine noch viel zu milde Bezeichnung für das beispiellose Chaos, das in jener Zeit herrschte. Besonders der Krieg der Götter, auch als die Avatar-Krise oder die Zeit der Sorgen bekannt, verängstigte die Menschen und brachte umwälzende Veränderungen mit sich. Auslöser dieser himmlischen Krise waren die bösen Götter [[Tyrannos]] und [[Myrkul]], die die Schicksalssteine des obersten Gottes [[Ao]] zu stehlen versuchten. Dieser wollte daraufhin den ewigen Rivalitäten, Fehden und Machtkämpfen auf den Äußeren Ebenen ein für alle Mal ein Ende setzen. Er fand, dass die Götter allesamt selbstgefällig geworden waren und sich nur noch um ihre eigenen und zu wenig um die Belange ihrer gläubigen Anhänger kümmerten. Deshalb bestrafte er sie, indem er sie allesamt auf die irdische Existenzebene nach [[Toril]] verbannte. Sie manifestierten sich dort als Avatare in sterblichen Hüllen und waren gezwungen, sich eine Zeitlang direkt unter ihren Anhängern zu bewegen und ihre Probleme am eigenen Leib zu erfahren. Ao richtete auch eine [[Himmlische Treppe]] ein, die einen physischen Wiederaufstieg und damit eine Heimkehr der geläuterten und geprüften Götter ermöglichen sollte. Nur [[Helm]] durfte als Wächtergott in den Äußeren Ebenen verbleiben, denn er musste diesen Zugang bewachen und eine unbefugte Rückkehr von Betrügern oder ein Eindringen von Fremden verhindern. Er lieferte sich zum Beispiel eine Schlacht mit Mystras, die Göttin der Magie, und tötete sie dabei. Dadurch geriet die Magie in den Vergessenen Reichen völlig außer Kontrolle, wurde unbeständig und fehlerhaft. Außerdem entstanden Orte Toter und Wilder Magie. Aber nicht nur Magier hatten es in der Zeit der Sorgen schwer, auch Priester und Geweihte verloren vorübergehend einen Großteil ihrer Kräfte. Viele alte Götter starben in der Avatar-Krise durch die unvermeidlichen Kämpfe untereinander, Domänen verschoben sich und einigen Sterblichen gelang es auch, selbst zu Göttern zu werden.<ref name="Faerunpedia1">{{Internetquelle|URL=https://faerun.fandom.com/de/wiki/Zeit_der_Sorgen|Titel=Zeit der Sorgen|Quelle=[https://faerun.fandom.com/de/wiki/Forgotten_Realms_Wiki Faerûnpedia]|Autor=[https://faerun.fandom.com/de/wiki/Zeit_der_Sorgen?action=history Liste der Autoren]|Abruf=21.04.2026}}</ref> | ||
=== Das Böse im Untergrund === | |||
[[Datei:Eye of the Beholder Plot3.jpg|400px|thumb|right|Neue Helden braucht das Land]] | |||
Besonders [[Tiefwasser]], die größte und einflussreichste Stadt der ganzen [[Schwertküste]], war von den Ereignissen stark betroffen. Die Einwohner erlebten den Fall und Aufstieg von Göttern aus erster Hand mit, da sich ein Zugang zur Himmlischen Treppe direkt auf dem Gipfel von Berg Tiefwasser befand. Außerdem bekämpften sich die göttlichen Schwestern [[Shar]] und [[Selûne]] direkt in der Stadt. Die Aufmerksamkeit der Allianz der Fürsten von Tiefwasser unter ihrem Anführer [[Eye of the Beholder – Charaktere#Piergeiron Paladinson|Piergeiron Paladinson]] galt vorrangig dem Krieg der Götter. Die Stadtwache und alle anderen ordnenden Kräfte der Stadt waren ebenfalls durch die Ereignisse gebunden. Dies blieb natürlich auch im Untergrund nicht unbemerkt, wo dunkle Mächte die Krise und das mit ihr verbundene Chaos für ihre eigenen Pläne auszunutzen versuchten.<br /> | |||
[[Eye of the Beholder – Charaktere#Xanathar, der Betrachter|Xanathar]], ein [[Betrachter]] aus [[Anauria]], hatte sich zu dieser Zeit bereits völlig unbemerkt ein kleines Reich im Untergrund aufgebaut, versteckt in der Kanalisation von Tiefwasser, die über geheime Gänge sogar mit dem legendären [[Unterberg]] verbunden ist. Es war ihm gelungen, die bisher maximal in kleinen Banden zusammengerauften und nur auf ihr eigenes Wohl bedachten Diebe und Spitzbuben der Stadt in einer inoffiziellen Diebesgilde zu vereinen. Durch diese Aktion wurde er zum verborgenen Anführer des organisierten Verbrechens der Stadt. Aber er strebte nach weitaus mehr. Xanathar wollte die absolute Macht über die Stadt und endlich aus dem Schatten treten. Dafür ging er Allianzen mit verschiedenen bösartigen Kreaturen aus dem Unterberg ein und baute sich eine Monsterarmee auf, mit der er zu einem geeigneten Zeitpunkt die geschwächte Stand im Handstreich nehmen konnte.<ref name="Faerunpedia2">{{Internetquelle|URL=https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Xanathar_(original)|Titel=Xanathar (original)|Quelle=[https://faerun.fandom.com/de/wiki/Forgotten_Realms_Wiki Faerûnpedia]|Autor=[https://forgottenrealms.fandom.com/wiki/Xanathar_(original)?action=history Liste der Autoren]|Abruf=22.04.2026}}</ref> | |||
Mit der Zeit wurde Xanathar aber unvorsichtig. Nachdem es seinen Dieben lange gelungen war, die Stadtwache und die Fürsten in dem festen Glauben zu lassen, dass es keinerlei Verbrecherorganisation in Tiefwasser gibt, konnten sie inzwischen die Ängste der Bewohner nicht mehr einfach so wegdiskutieren. Da der Betrachter auf den Geschmack von Menschenfleisch gekommen war, gab es nicht nur immer häufiger gut geplante Diebstähle, Überfälle und Morde, es verschwanden auch einige Einwohner spurlos und die Gerüchteküche begann zu brodeln. Die Magier der Stadt spürten inzwischen ebenfalls eine mächtige böse Präsenz in der Stadt, deren Ursprung sie aber nicht ergründen konnten. Selbst der mächtige Erzmagier [[Khelben Arunsun]], der sich höchstpersönlich der Sache annahm, war außerstande weiterzuhelfen. Obwohl ihn seine Nachforschungen bis zu den ärgsten Gegnern von Tiefwasser führten, fand er oberirdisch keinerlei Hinweise auf die Art der Bedrohung. Deshalb begannen die Mächtigen der Stadt richtigerweise zu schlussfolgern, dass die Quelle des Übels im Untergrund lauerte. Piergeiron, der seine Stadtwachen wegen der Nachwehen der Avatar-Krise nicht entbehren konnte, ließ daraufhin nach tapferen Helden suchen, die im Auftrag der Fürsten von Tiefwasser in die Abwasserkanäle hinabsteigen und dort nach dem Rechten sehen. Er wusste aber nicht, dass der Betrachter alle seine Aktionen bereits aus der Tiefe beobachtete und deshalb bestens gerüstet war. | |||
=== Die Expedition in die Abwasserkanäle === | |||
[[Datei:Eye of the Beholder Plot1.jpg|300px|thumb|left|Schon wieder eine unbedarfte Heldengruppe! Na, wenn ihr unbedingt sterben wollt...]] | |||
Nachdem bereits einige Wagemutige im Untergrund verschwunden waren, trat eine vierköpfige, noch ziemlich unerfahrene Heldengruppe auf den Plan, der Piergeiron zunächst keine großen Chancen ausrechnete. Er gab ihnen trotzdem ein offizielles Dokument mit, das sie mit allen nötigen Vollmachten der Fürsten ausstattete, und erlaubte ihnen sogar, alle gefundenen Schätze zu behalten. Er war wohl der Meinung, dass es in den Abwasserkanälen sowieso nichts zu holen gab. Xanathar wollte aber dafür sorgen, dass diese Gruppe die letzte wäre, die ihm auf die Pelle rückte. Deshalb sorgten er und seine Leute dafür, dass es, kurz nachdem die Helden die Kanalisation betreten hatten, | |||
zu einem Einsturz kam, der den einzigen bekannten Zugang hinter ihnen verschloss. Damit war seiner Meinung nach ihr Schicksal besiegelt. Er zog sich an seinen Lieblingsort, einen großen, mit Duftwasser gefüllten Glastank zurück, und beobachtete ihre Untersuchungen aus der Ferne. | |||
Gefangen in der ewigen Nacht der übelriechenden Abwasserkanäle, bleibt den Protagonisten nur der Weg nach vorne, immer tiefer hinein in das von Xanathar mit Fallen, Rätseln und Gegner gespickte Labyrinth. Schon im ersten kleinen Raum stoßen sie auf die erste Leiche, einen [[Eye of the Beholder – Charaktere#Halbling|Halbling]] namens [[Eye of the Beholder – Charaktere#Tod Uphill|Tod Uphill]], dem wohl sein eigenes Ungeschick zum Verhängnis geworden ist. Die Gruppe entdeckt schon nach kurzer Zeit Anzeichen dafür, dass diese Tunnel weit mehr sind als nur Entwässerungsschächte. Mysteriöse Runen der Gnomensprache und versteckte Mechanismen deuten auf eine architektonische Absicht hin. Sie stoßen auf widerliche [[Eye of the Beholder – Charaktere#Riesenegel|Riesenegel]] und organisierte [[Eye of the Beholder – Charaktere#Kobold|Koboldbanden]], finden geheime Durchgänge und erste Ausrüstungsgegenstände und gelangen über eine Leiter noch weiter nach unten.<br /> | |||
Hier landen sie direkt an einem Scheideweg und müssen sich in mehreren Prüfungen Silberschlüssel organisieren, um weiter voranzukommen. In den Schatten lauern den Helden immer wieder widerliche untote Kreaturen wie [[Eye of the Beholder – Charaktere#Skelett|Skelette]] und verwesende [[Eye of the Beholder – Charaktere#Zombie|Zombies]] auf, während sie sich mit [[Eye of the Beholder – Restlisten#Illusionswand|Illusionswänden]] und [[Eye of the Beholder – Restlisten#Loch|Fallgruben]] herumschlagen müssen und ihre Orientierung mit versteckten [[Eye of the Beholder – Restlisten#Drehscheibe|Drehscheiben]] und [[Eye of the Beholder – Restlisten#Teleporter|Teleportern]] auf die Probe gestellt wird. Ebenfalls ungewöhnlich für eine Kanalisation ist ein [[Eye of the Beholder – Restlisten#Fahrstuhl|Fahrstuhl]], der in ein ehemaliges Gefängnis führt, in dem noch einige vermoderte untote Gefangene auf ihre Befreiung warten. Den Helden fällt ein Steindolch in die Hände, ein offensichtlich wichtiges magisches Artefakt, dem sie aber vorerst noch keine Wirkung entlocken können.<br /> | |||
Später gelangen sie in ein Gebiet, das sich [[Eye of the Beholder – Charaktere#Kuo-Toa|Kuo-Toas]], magiebegabten Fischmenschen, und hyänenartige [[Eye of the Beholder – Charaktere#Flint|Flints]] untereinander aufteilen. Sie kämpfen sich durch fiese Fallen und Unmengen an Gegnern und gelangen in ein merkwürdiges Museum voller Statuen der hier ansässigen Kreaturen. Dazwischen verstreut liegen diverse nützliche Gegenstände verstreut. Von der Gier übermannt, greifen die Helden zu und werden prompt von den zum Leben erwachten Kuo-Toas und Flints angegriffen. Nach einer Reihe von weiteren Kämpfen stoßen sie auf die Leiche einer [[Eye of the Beholder – Charaktere#Anya|Kriegerin]], die hier unten ihr Ende gefunden hat. In einem Heiligtum der Fischmenschen muss die Gruppe ein letztes Rätsel lösen und ein paar gefundene Juwelen als Augen in Aussparungen einsetzen, um einen Ausgang zu öffnen, der sie allerdings nicht zurück in die Stadt Tiefwasser, sondern weiter nach unten in vormals bewohnte Hallen im gefährlichen Unterberg führt. | |||
=== Der Verrat der Schwarzrobe === | |||
Die Gruppe stellt schnell fest, dass sie sich in einer ehemaligen Zwergenfestung befindet, in der schon lange niemand mehr lebt. Trotzdem funktionieren die ausgeklügelten Schutzmechanismen der einstigen Bewohner noch erstaunlich gut. Die Gänge werden inzwischen von aggressiven [[Eye of the Beholder – Charaktere#Riesenspinne|Riesenspinnen]] bevölkert, die wohl zunächst als Wachtiere gehalten wurden und sich in Abwesenheit ihrer Herren rapide vermehrt haben. Nach einigen harten Kämpfen mit den giftigen Biestern stoßen die Helden auf einen verletzten [[Eye of the Beholder – Charaktere#Zwerg|Zwerg]] namens [[Eye of the Beholder – Charaktere#Taghor|Taghor]]. Sie können seine Wunden gerade noch rechtzeitig versorgen und ihn wieder aufpäppeln. Daraufhin berichtet er ihnen von seinem Zwergenstamm, der sich hier eine schwere Schlacht mit den ebenfalls irgendwo im Labyrinth ansässigen [[Eye of the Beholder – Charaktere#Dunkelelf (Drow)|Dunkelelfen]] geliefert hat, in deren Verlauf der Zwergenkönig schwer verwundet und der junge Prinz entführt wurde. Taghor schließt sich der Gruppe mit dem Ziel an, den Rest seines Volkes in den tieferen Ebenen ausfindig zu machen und Vergeltung an den Dunkelelfen zu üben. Bevor sie den Ausgang erreichen, entdecken die Helden aber noch einen magischen Ort, der als [[Eye of the Beholder – Restlisten#Orakel|Orakel des Wissens]] bekannt ist. Direkt in seiner Nähe befindet sich eines der Meisterwerke der Zwerge, ein [[Eye of the Beholder – Restlisten#Steinportal|Steinportal]], dessen Funktionsweise aber Taghor nicht bekannt ist.<br /> | |||
[[Datei:Eye of the Beholder Walkthrough13.jpg|400px|thumb|right|Armun hat ein Anliegen.]] | |||
Auf der nächsten Etage haben sich tatsächlich die Überlebenden von Taghors Zwergenclan niedergelassen. Nachdem sie ihre friedlichen Absichten bekundet haben und ihr neuer Begleiter diese auch noch bestätigen konnte, werden die Helden freundlich empfangen. [[Eye of the Beholder – Charaktere#Armun|Armun]], der Sprecher des Clans, erzählt ihnen von der ziemlich aussichtslosen Lage seines Volkes. Sie waren aufgebrochen, um die alten Zwergenruinen wieder in Besitz zu nehmen, wurden aber dort plötzlich von Dunkelelfen überrascht, die aus einem der Steinportale kamen. König [[Eye of the Beholder – Charaktere#Teirgoh, der Zwergenkönig|Teirgoh]] wurde hinterrücks mit einer vergifteten Klinge niedergestochen und liegt seither im Koma. Sein Sohn, [[Eye of the Beholder – Charaktere#Keirgar (Oelky)|Prinz Keirgar]] wurde in die Dunkelelfenterritorien tiefer im Unterberg verschleppt. Da die königliche Familie aber als einzige über das Wissen über die geheimen Ausgänge aus diesen Ruinen verfügt, sind die Zwerge hier unten aktuell genauso gefangen wie die Helden. Deshalb bieten sie Armun an, bei der weiteren Erkundung der Ruinen nach dem Prinzen und einem Heilmittel für den König Ausschau zu halten. Im Gegenzug dürfen die Helden ab und an fortan die Dienste des mächtigen [[Eye of the Beholder – Charaktere#Zwergenkleriker|Zwergenklerikers]] in Anspruch nehmen, der sogar die aufgefundenen Leichen wiedererwecken kann. Außerdem erklärt Armun die Funktionsweise der Steinportale und gibt der Gruppe sogar noch ein weiteres Artefakt für deren Bedienung mit. Einer dieser magischen Durchgänge befindet sich samt passendem „Schlüssel“ direkt in der Nähe. Der Rest dieser Ebene besteht aus Geheimwänden, einem Irrgarten aus Teleportern und jeder Menge Fallgruben, die den Helden in einem Rundgang sogar auf Schritt und Tritt folgen.<br /> | |||
Unterhalb gibt es noch weitere Fallen und andere merkwürdige Mechanismen. Dort hat sich auch ein [[Eye of the Beholder – Charaktere#Kenku|Kenku]]-Schwarm eingenistet. Die Vogelmenschen brüten gerade ein neues Gelege aus und verteidigen dieses außerst verbissen. In einer Ecke stoßen die Helden auf eine [[Eye of the Beholder – Charaktere#Dunkler Magier|Gestalt in einer dunklen Robe]], die nichts Gutes führt. Offenbar handelt es sich dabei um einen Magister im Auftrag der Fürsten, eine der sogenannten Schwarzroben, denn er ist über die Gruppe und ihren Auftrag im Bilde. Er kann ihnen tatsächlich einiges über den Betrachter Xanathar und seine Ambitionen erzählen und er weiß auch zu berichten, dass er mit normalen Waffen nahezu unmöglich zu besiegen ist. Seine einzige Schwachstelle ist der legendäre Stab der Silvias – ein Artefakt, das aus einem seiner eigenen Augenstiele gefertigt wurde. Die Waffe scheint sich im Moment im Besitz der Zwerge zu befinden, die seine Macht aber nicht kennen. Der dunkle Magier offenbart den Helden sogar seine eigenen finsteren Absichten: Er will mit Hilfe der Dunkelelfen den Stab in seinen Besitz bringen und Xanathar damit während des geplanten Angriffs auf Tiefwasser in den Rücken fallen, um sowohl den Augentyrannen als auch die Stadt gleichzeitig unter seine Kontrolle zu bringen. Nachdem er all diese Informationen weitergegeben hat, versucht er, die Helden mit magischen Attacken umzubringen, aber es gelingt ihnen mit Müh und Not, den Bösewicht zu bezwingen. | |||
=== Hilfe für die Zwerge === | |||
Nachdem die Helden den gut versteckten Zugang zu den Dunkelelfengebieten gefunden haben, werden sie dort gleich von einer Patrouille festgenommen. Obwohl sie nur als Trollfutter angesehen werden, zeigen sich die Drow verhandlungsbereit. Es gelingt der Gruppe, einen flüchtigen Waffenstillstand auszuhandeln, indem sie ihre Bewacher mit einem Kenku-Ei aus dem Gelege oben bestechen. Dieser währt allerdings nicht lange, denn als die Helden etwas später durch eigene Dummheit eine Falle auslösen, die einen der Dunkelelfen verletzt, müssen sie sich doch mit seinen Kameraden anlegen, die auf Rache aus sind. Das Reich der Dunkelelfen stellt sich als verwirrendes Labyrinth voller Fallen heraus, in dem sie mehrere Male Opfer bringen müssen, um weiterzukommen. Sie finden die Knochen mehrerer gefallener Helden, die sich nach ihrer Wiederbelebung beim Kleriker der Gruppe anschließen wollen. Auf der Etage der ausgestoßenen Dunkelelfen, die von ihrer schwarzen Göttin in widerwärtige [[Eye of the Beholder – Charaktere#Drider|Drider]] verwandelt wurden, befindet sich auch ein gewaltiger Zwinger, in dem [[Eye of the Beholder – Charaktere#Höllenhund|Höllenhunde]] gehalten werden, die den Helden mit ihrem feurigen Atem einheizen. Die Gruppe findet einen Portalraum, in dem sich die Wege der Steinportale kreuzen und kann von dort aus auf kurzem Weg zu den Zwergen zurückkehren. Sie legt sich mit merkwürdigen [[Eye of the Beholder – Charaktere#Rostmonster|Rostmonstern]] an, die eine Gefahr für jegliche metallische Ausrüstung darstellen, und besiegt eine Vielzahl an [[Eye of the Beholder – Charaktere#Versetzerbiest|Versetzerbiestern]] auf der untersten Etage, kann aber trotz intensiver Suche keine Spur vom vermissten Prinzen finden.<br /> | |||
[[Datei:Eye of the Beholder Walkthrough28.jpg|400px|thumb|left|Eure Königliche Hoheit, lasst mich Eure Fesseln lösen!]] | |||
Letztendlich dringen sie bis in die äußeren Bereiche von Xanathars Heiligtum vor. Hier befindet sich ein Nest von riesigen humanoiden Gottesanbeterinnen, den [[Eye of the Beholder – Charaktere#Thri-Kreen|Thri-Kreen]]. Nach vielen harten Kämpfen stoßen die Abenteurer auf [[Eye of the Beholder – Charaktere#Shindia|Shindia]], die Anführerin der Dunkelelfen. Entgegen den Erwartungen stellt sie sich der Gruppe aber nicht zum Kampf. In einem verzweifelten Versuch, ihr Leben zu retten, enthüllt sie die finsteren Intrigen des Betrachters: Xanathar ließ den Zwergenprinzen Keirgar entführen, um einen blutigen Krieg zwischen Zwergen und Dunkelelfen zu provozieren. Shindia gesteht zudem, den Zwergenkönig im Auftrag Xanathars vergiftet zu haben, um seinen Widerstand zu brechen. Sie verrät den Helden auch, wo sie ein entsprechendes Gegenmittel für den Notfall platziert hat, bevor sie eine Ablenkung nutzt, um in den Schatten zu verschwinden. Es gelingt den Helden, das Gefängnis des Prinzen zu finden, ihn von seinen Fesseln zu befreien und sicher zurück zu seinem Zwergenstamm zu geleiten. Anstatt einer Belohnung können die Zwerge aber nur mit dem Hinweis aufwarten, dass sich der gesuchte Ausgang aus den Ruinen in Xanathars Thronraum befindet.<br /> | |||
Vom Thri-Kreen-Nest aus gibt es keinerlei direkte Verbindung zu den tiefer gelegenen Etagen, also müssen sich die wagemutigen Abenteurer tollkühn in ein tiefes Loch stürzen. Sie landen in einem Raum, der aus drei konzentrischen Scheiben besteht, die sich über einen ausgeklügelten Mechanismus drehen lassen. Dadurch eröffnen sich ihnen immer weitere Räume. Hier unten lauern überall [[Eye of the Beholder – Charaktere#Illithid|Gedankenschinder]], hasserfüllte, tentakelbewehrte Humanoide, die mit ihren mächtigen Hirnschlägen ungeschützte Heldengruppen im Nu ausschalten können. Unterstützt werden sie von Erdelementarwesen, den [[Eye of the Beholder – Charaktere#Xorn|Xorn]]. Shindias Geschichte stellt sich als wahr heraus, denn im „Raum der Schalter“ finden die Protagonisten nach Lösung eines Rätsels das versteckte Heilmittel für König Teirgoh. Der greise Zwerg erwacht nach der Einnahme tatsächlich aus dem Koma und händigt den Helden aus Dank des Stab der Shindias aus. Mit diesem mächtigen Artefakt bewaffnet, kämpfen sich die Helden durch die letzten Gegner zum einzigen verbliebenen Portal vor, zu dem sie noch kein Gegenstück gefunden haben. | |||
=== Xanathars Untergang === | |||
== Quellenangabe == | == Quellenangabe == | ||
Aktuelle Version vom 25. April 2026, 11:50 Uhr
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Allgemeine Informationen |
Lösungshilfen |
Spielinhalte |
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Daten und Fakten |
Tipps und Tricks |
Handlungsorte |
Die Zeit der Sorgen

Unter dem Namen Jahr der Schatten ging das Jahr 1358 TZ (Tal-Zeitrechnung) in die Geschichte der Vergessenen Reiche ein, eine noch viel zu milde Bezeichnung für das beispiellose Chaos, das in jener Zeit herrschte. Besonders der Krieg der Götter, auch als die Avatar-Krise oder die Zeit der Sorgen bekannt, verängstigte die Menschen und brachte umwälzende Veränderungen mit sich. Auslöser dieser himmlischen Krise waren die bösen Götter Tyrannos und Myrkul, die die Schicksalssteine des obersten Gottes Ao zu stehlen versuchten. Dieser wollte daraufhin den ewigen Rivalitäten, Fehden und Machtkämpfen auf den Äußeren Ebenen ein für alle Mal ein Ende setzen. Er fand, dass die Götter allesamt selbstgefällig geworden waren und sich nur noch um ihre eigenen und zu wenig um die Belange ihrer gläubigen Anhänger kümmerten. Deshalb bestrafte er sie, indem er sie allesamt auf die irdische Existenzebene nach Toril verbannte. Sie manifestierten sich dort als Avatare in sterblichen Hüllen und waren gezwungen, sich eine Zeitlang direkt unter ihren Anhängern zu bewegen und ihre Probleme am eigenen Leib zu erfahren. Ao richtete auch eine Himmlische Treppe ein, die einen physischen Wiederaufstieg und damit eine Heimkehr der geläuterten und geprüften Götter ermöglichen sollte. Nur Helm durfte als Wächtergott in den Äußeren Ebenen verbleiben, denn er musste diesen Zugang bewachen und eine unbefugte Rückkehr von Betrügern oder ein Eindringen von Fremden verhindern. Er lieferte sich zum Beispiel eine Schlacht mit Mystras, die Göttin der Magie, und tötete sie dabei. Dadurch geriet die Magie in den Vergessenen Reichen völlig außer Kontrolle, wurde unbeständig und fehlerhaft. Außerdem entstanden Orte Toter und Wilder Magie. Aber nicht nur Magier hatten es in der Zeit der Sorgen schwer, auch Priester und Geweihte verloren vorübergehend einen Großteil ihrer Kräfte. Viele alte Götter starben in der Avatar-Krise durch die unvermeidlichen Kämpfe untereinander, Domänen verschoben sich und einigen Sterblichen gelang es auch, selbst zu Göttern zu werden.[1]
Das Böse im Untergrund

Besonders Tiefwasser, die größte und einflussreichste Stadt der ganzen Schwertküste, war von den Ereignissen stark betroffen. Die Einwohner erlebten den Fall und Aufstieg von Göttern aus erster Hand mit, da sich ein Zugang zur Himmlischen Treppe direkt auf dem Gipfel von Berg Tiefwasser befand. Außerdem bekämpften sich die göttlichen Schwestern Shar und Selûne direkt in der Stadt. Die Aufmerksamkeit der Allianz der Fürsten von Tiefwasser unter ihrem Anführer Piergeiron Paladinson galt vorrangig dem Krieg der Götter. Die Stadtwache und alle anderen ordnenden Kräfte der Stadt waren ebenfalls durch die Ereignisse gebunden. Dies blieb natürlich auch im Untergrund nicht unbemerkt, wo dunkle Mächte die Krise und das mit ihr verbundene Chaos für ihre eigenen Pläne auszunutzen versuchten.
Xanathar, ein Betrachter aus Anauria, hatte sich zu dieser Zeit bereits völlig unbemerkt ein kleines Reich im Untergrund aufgebaut, versteckt in der Kanalisation von Tiefwasser, die über geheime Gänge sogar mit dem legendären Unterberg verbunden ist. Es war ihm gelungen, die bisher maximal in kleinen Banden zusammengerauften und nur auf ihr eigenes Wohl bedachten Diebe und Spitzbuben der Stadt in einer inoffiziellen Diebesgilde zu vereinen. Durch diese Aktion wurde er zum verborgenen Anführer des organisierten Verbrechens der Stadt. Aber er strebte nach weitaus mehr. Xanathar wollte die absolute Macht über die Stadt und endlich aus dem Schatten treten. Dafür ging er Allianzen mit verschiedenen bösartigen Kreaturen aus dem Unterberg ein und baute sich eine Monsterarmee auf, mit der er zu einem geeigneten Zeitpunkt die geschwächte Stand im Handstreich nehmen konnte.[2]
Mit der Zeit wurde Xanathar aber unvorsichtig. Nachdem es seinen Dieben lange gelungen war, die Stadtwache und die Fürsten in dem festen Glauben zu lassen, dass es keinerlei Verbrecherorganisation in Tiefwasser gibt, konnten sie inzwischen die Ängste der Bewohner nicht mehr einfach so wegdiskutieren. Da der Betrachter auf den Geschmack von Menschenfleisch gekommen war, gab es nicht nur immer häufiger gut geplante Diebstähle, Überfälle und Morde, es verschwanden auch einige Einwohner spurlos und die Gerüchteküche begann zu brodeln. Die Magier der Stadt spürten inzwischen ebenfalls eine mächtige böse Präsenz in der Stadt, deren Ursprung sie aber nicht ergründen konnten. Selbst der mächtige Erzmagier Khelben Arunsun, der sich höchstpersönlich der Sache annahm, war außerstande weiterzuhelfen. Obwohl ihn seine Nachforschungen bis zu den ärgsten Gegnern von Tiefwasser führten, fand er oberirdisch keinerlei Hinweise auf die Art der Bedrohung. Deshalb begannen die Mächtigen der Stadt richtigerweise zu schlussfolgern, dass die Quelle des Übels im Untergrund lauerte. Piergeiron, der seine Stadtwachen wegen der Nachwehen der Avatar-Krise nicht entbehren konnte, ließ daraufhin nach tapferen Helden suchen, die im Auftrag der Fürsten von Tiefwasser in die Abwasserkanäle hinabsteigen und dort nach dem Rechten sehen. Er wusste aber nicht, dass der Betrachter alle seine Aktionen bereits aus der Tiefe beobachtete und deshalb bestens gerüstet war.
Die Expedition in die Abwasserkanäle

Nachdem bereits einige Wagemutige im Untergrund verschwunden waren, trat eine vierköpfige, noch ziemlich unerfahrene Heldengruppe auf den Plan, der Piergeiron zunächst keine großen Chancen ausrechnete. Er gab ihnen trotzdem ein offizielles Dokument mit, das sie mit allen nötigen Vollmachten der Fürsten ausstattete, und erlaubte ihnen sogar, alle gefundenen Schätze zu behalten. Er war wohl der Meinung, dass es in den Abwasserkanälen sowieso nichts zu holen gab. Xanathar wollte aber dafür sorgen, dass diese Gruppe die letzte wäre, die ihm auf die Pelle rückte. Deshalb sorgten er und seine Leute dafür, dass es, kurz nachdem die Helden die Kanalisation betreten hatten, zu einem Einsturz kam, der den einzigen bekannten Zugang hinter ihnen verschloss. Damit war seiner Meinung nach ihr Schicksal besiegelt. Er zog sich an seinen Lieblingsort, einen großen, mit Duftwasser gefüllten Glastank zurück, und beobachtete ihre Untersuchungen aus der Ferne.
Gefangen in der ewigen Nacht der übelriechenden Abwasserkanäle, bleibt den Protagonisten nur der Weg nach vorne, immer tiefer hinein in das von Xanathar mit Fallen, Rätseln und Gegner gespickte Labyrinth. Schon im ersten kleinen Raum stoßen sie auf die erste Leiche, einen Halbling namens Tod Uphill, dem wohl sein eigenes Ungeschick zum Verhängnis geworden ist. Die Gruppe entdeckt schon nach kurzer Zeit Anzeichen dafür, dass diese Tunnel weit mehr sind als nur Entwässerungsschächte. Mysteriöse Runen der Gnomensprache und versteckte Mechanismen deuten auf eine architektonische Absicht hin. Sie stoßen auf widerliche Riesenegel und organisierte Koboldbanden, finden geheime Durchgänge und erste Ausrüstungsgegenstände und gelangen über eine Leiter noch weiter nach unten.
Hier landen sie direkt an einem Scheideweg und müssen sich in mehreren Prüfungen Silberschlüssel organisieren, um weiter voranzukommen. In den Schatten lauern den Helden immer wieder widerliche untote Kreaturen wie Skelette und verwesende Zombies auf, während sie sich mit Illusionswänden und Fallgruben herumschlagen müssen und ihre Orientierung mit versteckten Drehscheiben und Teleportern auf die Probe gestellt wird. Ebenfalls ungewöhnlich für eine Kanalisation ist ein Fahrstuhl, der in ein ehemaliges Gefängnis führt, in dem noch einige vermoderte untote Gefangene auf ihre Befreiung warten. Den Helden fällt ein Steindolch in die Hände, ein offensichtlich wichtiges magisches Artefakt, dem sie aber vorerst noch keine Wirkung entlocken können.
Später gelangen sie in ein Gebiet, das sich Kuo-Toas, magiebegabten Fischmenschen, und hyänenartige Flints untereinander aufteilen. Sie kämpfen sich durch fiese Fallen und Unmengen an Gegnern und gelangen in ein merkwürdiges Museum voller Statuen der hier ansässigen Kreaturen. Dazwischen verstreut liegen diverse nützliche Gegenstände verstreut. Von der Gier übermannt, greifen die Helden zu und werden prompt von den zum Leben erwachten Kuo-Toas und Flints angegriffen. Nach einer Reihe von weiteren Kämpfen stoßen sie auf die Leiche einer Kriegerin, die hier unten ihr Ende gefunden hat. In einem Heiligtum der Fischmenschen muss die Gruppe ein letztes Rätsel lösen und ein paar gefundene Juwelen als Augen in Aussparungen einsetzen, um einen Ausgang zu öffnen, der sie allerdings nicht zurück in die Stadt Tiefwasser, sondern weiter nach unten in vormals bewohnte Hallen im gefährlichen Unterberg führt.
Der Verrat der Schwarzrobe
Die Gruppe stellt schnell fest, dass sie sich in einer ehemaligen Zwergenfestung befindet, in der schon lange niemand mehr lebt. Trotzdem funktionieren die ausgeklügelten Schutzmechanismen der einstigen Bewohner noch erstaunlich gut. Die Gänge werden inzwischen von aggressiven Riesenspinnen bevölkert, die wohl zunächst als Wachtiere gehalten wurden und sich in Abwesenheit ihrer Herren rapide vermehrt haben. Nach einigen harten Kämpfen mit den giftigen Biestern stoßen die Helden auf einen verletzten Zwerg namens Taghor. Sie können seine Wunden gerade noch rechtzeitig versorgen und ihn wieder aufpäppeln. Daraufhin berichtet er ihnen von seinem Zwergenstamm, der sich hier eine schwere Schlacht mit den ebenfalls irgendwo im Labyrinth ansässigen Dunkelelfen geliefert hat, in deren Verlauf der Zwergenkönig schwer verwundet und der junge Prinz entführt wurde. Taghor schließt sich der Gruppe mit dem Ziel an, den Rest seines Volkes in den tieferen Ebenen ausfindig zu machen und Vergeltung an den Dunkelelfen zu üben. Bevor sie den Ausgang erreichen, entdecken die Helden aber noch einen magischen Ort, der als Orakel des Wissens bekannt ist. Direkt in seiner Nähe befindet sich eines der Meisterwerke der Zwerge, ein Steinportal, dessen Funktionsweise aber Taghor nicht bekannt ist.

Auf der nächsten Etage haben sich tatsächlich die Überlebenden von Taghors Zwergenclan niedergelassen. Nachdem sie ihre friedlichen Absichten bekundet haben und ihr neuer Begleiter diese auch noch bestätigen konnte, werden die Helden freundlich empfangen. Armun, der Sprecher des Clans, erzählt ihnen von der ziemlich aussichtslosen Lage seines Volkes. Sie waren aufgebrochen, um die alten Zwergenruinen wieder in Besitz zu nehmen, wurden aber dort plötzlich von Dunkelelfen überrascht, die aus einem der Steinportale kamen. König Teirgoh wurde hinterrücks mit einer vergifteten Klinge niedergestochen und liegt seither im Koma. Sein Sohn, Prinz Keirgar wurde in die Dunkelelfenterritorien tiefer im Unterberg verschleppt. Da die königliche Familie aber als einzige über das Wissen über die geheimen Ausgänge aus diesen Ruinen verfügt, sind die Zwerge hier unten aktuell genauso gefangen wie die Helden. Deshalb bieten sie Armun an, bei der weiteren Erkundung der Ruinen nach dem Prinzen und einem Heilmittel für den König Ausschau zu halten. Im Gegenzug dürfen die Helden ab und an fortan die Dienste des mächtigen Zwergenklerikers in Anspruch nehmen, der sogar die aufgefundenen Leichen wiedererwecken kann. Außerdem erklärt Armun die Funktionsweise der Steinportale und gibt der Gruppe sogar noch ein weiteres Artefakt für deren Bedienung mit. Einer dieser magischen Durchgänge befindet sich samt passendem „Schlüssel“ direkt in der Nähe. Der Rest dieser Ebene besteht aus Geheimwänden, einem Irrgarten aus Teleportern und jeder Menge Fallgruben, die den Helden in einem Rundgang sogar auf Schritt und Tritt folgen.
Unterhalb gibt es noch weitere Fallen und andere merkwürdige Mechanismen. Dort hat sich auch ein Kenku-Schwarm eingenistet. Die Vogelmenschen brüten gerade ein neues Gelege aus und verteidigen dieses außerst verbissen. In einer Ecke stoßen die Helden auf eine Gestalt in einer dunklen Robe, die nichts Gutes führt. Offenbar handelt es sich dabei um einen Magister im Auftrag der Fürsten, eine der sogenannten Schwarzroben, denn er ist über die Gruppe und ihren Auftrag im Bilde. Er kann ihnen tatsächlich einiges über den Betrachter Xanathar und seine Ambitionen erzählen und er weiß auch zu berichten, dass er mit normalen Waffen nahezu unmöglich zu besiegen ist. Seine einzige Schwachstelle ist der legendäre Stab der Silvias – ein Artefakt, das aus einem seiner eigenen Augenstiele gefertigt wurde. Die Waffe scheint sich im Moment im Besitz der Zwerge zu befinden, die seine Macht aber nicht kennen. Der dunkle Magier offenbart den Helden sogar seine eigenen finsteren Absichten: Er will mit Hilfe der Dunkelelfen den Stab in seinen Besitz bringen und Xanathar damit während des geplanten Angriffs auf Tiefwasser in den Rücken fallen, um sowohl den Augentyrannen als auch die Stadt gleichzeitig unter seine Kontrolle zu bringen. Nachdem er all diese Informationen weitergegeben hat, versucht er, die Helden mit magischen Attacken umzubringen, aber es gelingt ihnen mit Müh und Not, den Bösewicht zu bezwingen.
Hilfe für die Zwerge
Nachdem die Helden den gut versteckten Zugang zu den Dunkelelfengebieten gefunden haben, werden sie dort gleich von einer Patrouille festgenommen. Obwohl sie nur als Trollfutter angesehen werden, zeigen sich die Drow verhandlungsbereit. Es gelingt der Gruppe, einen flüchtigen Waffenstillstand auszuhandeln, indem sie ihre Bewacher mit einem Kenku-Ei aus dem Gelege oben bestechen. Dieser währt allerdings nicht lange, denn als die Helden etwas später durch eigene Dummheit eine Falle auslösen, die einen der Dunkelelfen verletzt, müssen sie sich doch mit seinen Kameraden anlegen, die auf Rache aus sind. Das Reich der Dunkelelfen stellt sich als verwirrendes Labyrinth voller Fallen heraus, in dem sie mehrere Male Opfer bringen müssen, um weiterzukommen. Sie finden die Knochen mehrerer gefallener Helden, die sich nach ihrer Wiederbelebung beim Kleriker der Gruppe anschließen wollen. Auf der Etage der ausgestoßenen Dunkelelfen, die von ihrer schwarzen Göttin in widerwärtige Drider verwandelt wurden, befindet sich auch ein gewaltiger Zwinger, in dem Höllenhunde gehalten werden, die den Helden mit ihrem feurigen Atem einheizen. Die Gruppe findet einen Portalraum, in dem sich die Wege der Steinportale kreuzen und kann von dort aus auf kurzem Weg zu den Zwergen zurückkehren. Sie legt sich mit merkwürdigen Rostmonstern an, die eine Gefahr für jegliche metallische Ausrüstung darstellen, und besiegt eine Vielzahl an Versetzerbiestern auf der untersten Etage, kann aber trotz intensiver Suche keine Spur vom vermissten Prinzen finden.

Letztendlich dringen sie bis in die äußeren Bereiche von Xanathars Heiligtum vor. Hier befindet sich ein Nest von riesigen humanoiden Gottesanbeterinnen, den Thri-Kreen. Nach vielen harten Kämpfen stoßen die Abenteurer auf Shindia, die Anführerin der Dunkelelfen. Entgegen den Erwartungen stellt sie sich der Gruppe aber nicht zum Kampf. In einem verzweifelten Versuch, ihr Leben zu retten, enthüllt sie die finsteren Intrigen des Betrachters: Xanathar ließ den Zwergenprinzen Keirgar entführen, um einen blutigen Krieg zwischen Zwergen und Dunkelelfen zu provozieren. Shindia gesteht zudem, den Zwergenkönig im Auftrag Xanathars vergiftet zu haben, um seinen Widerstand zu brechen. Sie verrät den Helden auch, wo sie ein entsprechendes Gegenmittel für den Notfall platziert hat, bevor sie eine Ablenkung nutzt, um in den Schatten zu verschwinden. Es gelingt den Helden, das Gefängnis des Prinzen zu finden, ihn von seinen Fesseln zu befreien und sicher zurück zu seinem Zwergenstamm zu geleiten. Anstatt einer Belohnung können die Zwerge aber nur mit dem Hinweis aufwarten, dass sich der gesuchte Ausgang aus den Ruinen in Xanathars Thronraum befindet.
Vom Thri-Kreen-Nest aus gibt es keinerlei direkte Verbindung zu den tiefer gelegenen Etagen, also müssen sich die wagemutigen Abenteurer tollkühn in ein tiefes Loch stürzen. Sie landen in einem Raum, der aus drei konzentrischen Scheiben besteht, die sich über einen ausgeklügelten Mechanismus drehen lassen. Dadurch eröffnen sich ihnen immer weitere Räume. Hier unten lauern überall Gedankenschinder, hasserfüllte, tentakelbewehrte Humanoide, die mit ihren mächtigen Hirnschlägen ungeschützte Heldengruppen im Nu ausschalten können. Unterstützt werden sie von Erdelementarwesen, den Xorn. Shindias Geschichte stellt sich als wahr heraus, denn im „Raum der Schalter“ finden die Protagonisten nach Lösung eines Rätsels das versteckte Heilmittel für König Teirgoh. Der greise Zwerg erwacht nach der Einnahme tatsächlich aus dem Koma und händigt den Helden aus Dank des Stab der Shindias aus. Mit diesem mächtigen Artefakt bewaffnet, kämpfen sich die Helden durch die letzten Gegner zum einzigen verbliebenen Portal vor, zu dem sie noch kein Gegenstück gefunden haben.
Xanathars Untergang
Quellenangabe
- ↑ Zeit der Sorgen Quelle: Faerûnpedia, Autor(en): Liste der Autoren, Abgerufen am 21.04.2026
- ↑ Xanathar (original) Quelle: Faerûnpedia, Autor(en): Liste der Autoren, Abgerufen am 22.04.2026