A Fistful of Blood Capsules – Longplay

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Auf dieser Seite findest du nur das Walkthrough von WikiAdmin zu A Fistful of Blood Capsules. Mehr Informationen zum Spiel stehen unter dem Punkt Daten und Fakten. Beachte bitte, dass es sich bei den hier zusammengetragenen Informationen um sogenannte Spoiler handelt, die den Spielspaß verderben können. Sie verraten im Vorhinein den Verlauf der Handlung oder geben Hinweise zur Lösung von Rätseln im Spiel und rauben somit unter Umständen schon früh die Spannung. Lies bitte nur weiter, wenn du dir dessen bewusst bist!
Wer befürchtet, sich nicht unter Kontrolle zu haben und zu viele Lösungsinformationen auf einmal zu lesen, dem sei stattdessen das FAQ ans Herz gelegt, da dort die Möglichkeit besteht, gezielt Lösungen für spezielle schwierige Stellen im Spiel zu suchen. Diese Lösung ist sehr umfangreich und ausführlich gehalten. Wer einfach den schnellsten möglichen Lösungsweg sucht, der sollte sich an die Kurzlösung halten. Wer allerdings auch die anderen Elemente des Spiels kennen lernen und all die witzigen Kommentare sehen möchte, der ist hier vollkommen richtig.

Die Rache der mörderischen Bande

Ich saß in meinem Büro herum und überlegte mir, wie ich nach diesem Affront weiter vorgehen sollte (INVENTORY). Da aber Marcus, mein unverwüstlicher Hilfssheriff, sich entschlossen hatte, spontan ein kleines Nickerchen zu halten und dabei ganze Wälder abholzte (EXAMINE DEPUTY), konnte ich mich nicht recht konzentrieren. Also bemühte ich mich zunächst, ihn zu wecken, wobei ich aber keinen rechten Erfolg erzielen konnte (SAY „HELLO“ TO DEPUTY, WAKE DEPUTY, SHAKE DEPUTY, TAKE KEYS FROM DEPUTY). Alles, was ich erreichte, war ein kurzes Grummeln, danach ratzte er einfach weiter. Ich musste mir also etwas anderes einfallen lassen. Ich setzte mich also an meinen Schreibtisch (EXAMINE DESK) und öffnete die Schublade (OPEN DRAWER), in der sich meine nützlichsten Utensilien befanden. Anhand dieser hatte ich gleich eine tolle Idee: Ich schnappte mir meine Waffe (TAKE GUN) und feuerte damit auf den Boden (FIRE GUN AT FLOOR). Mit einem Geräusch, das Tote aufwecken konnte, ging das Teil los, und tatsächlich holte es auch Marcus Knochenkopf aus Morpheus' Reich zurück. „Schnell!“ rief ich ihm zu. „Wir haben nicht mehr viel Zeit.“ Prompt vernahm ich von draußen Geräusche, die mir gar nicht gefallen wollten. Ich hörte donnernde Hufe, eine Reihe von „Yee-Hahs“ und irgendetwas, was sich nach stilvollem Halsabschneiden anhörte. Schnell schnappte ich mir die kugelsichere Weste aus der Schublade (TAKE VEST) und warf sie meinem etwas dusseligen Deputy zu, der noch nichts gerafft zu haben schien (GIVE VEST TO DEPUTY). Dann nahm ich mir den Gefangenen noch einmal zur Brust (EXAMINE GRINGO, SAY „HELLO“ TO GRINGO), der aber nur wüste Beschimpfungen abließ und meinte, dass er eh nicht mehr lange hier sitzen würde. Ich versuchte, Marcus dazu zu bewegen, die Zellenschlüssel in meine Obhut zu übergeben, aber er wollte sie einfach so für sich behalten (TAKE KEYS FROM DEPUTY). So schnappte ich mir halt meinen albernen Hut und die bezeichnenden Stiefel und brezelte mich erst einmal westernmäßig auf (TAKE HAT, WEAR HAT, TAKE BOOTS, WEAR BOOTS). Jetzt fühlte ich mich endlich wieder wie ein richtiger Sheriff und war vollkommen Herr der Lage (EXAMINE DEPUTY).

Plötzlich vernahm ich das Geräusch einer eingetretenen Gefängnistür, als die Gefängnistür eingetreten wurde. Ich sprang schnell hinter den Schreibtisch in Sicherheit, denn ich wusste, was nun kam. Das ganze Gebäude zitterte in seinem Innersten, Schweiß tropfte von meiner Stirn und alle Mäuse in der Umgebung begingen Selbstmord, als Billy, der Delinquent, den Raum betrat, der seinen Revolver in einer unverschämten, phallischen Art und Weise präsentierte. Billy ließ seine Augen durch den Raum schweifen, wobei er auf einem Zahnstocher herumkaute. Dann entdeckte er meinen Hilfssheriff, legte auf ihn an und feuerte. Ich hörte das Geräusch von zerstörten Eingeweiden, als mein treuer Freund zu Boden stürzte. Inzwischen trat Ed Flohfalle, den eine Wolke von Insekten, Staub und noch unbekannten Viren umgab, den Raum. Er schnappte sich Marcus' Schlüssel und befreite damit Gringo Drecksackski aus seiner Zelle. „Cheers Ed!“ rief Gringo. „Hey – It’s cool man!“ antwortete Ed. Beide stürmten nach draußen und feuerten vor Freude mit ihren Revolvern in die Luft, als sie sich mit dem Rest der Bande trafen. „Hör zu Sheriff, wo auch immer du bist“, proklamierte Billy feierlich. „Und hör gut zu! Wir sind endlich wieder zusammen und kein dummer Gesetzeshüter wird uns wieder trennen können. Lange wird es nicht mehr dauern, dann werden wir den ganzen Wilden Westen beherrschen.“ Billy ließ ein verrücktes Lachen hören, während er in seiner fünften Smarties-Packung für diesen Tag wühlte. Dann drehte er sich um und verließ das Gebäude. Zum Glück kam Marcus erst jetzt wieder zu sich. Er rappelte sich auf, klopfte sich den Staub von den Klamotten, und ich muss ihn ziemlich verwundert angeschaut haben, denn er erklärte mir, dass ihn die kugelsichere Weste vor dem sicheren Tod bewahrt hatte. „Aber was war das für ein Geräusch von zermatschten Eingeweiden?“ fragte ich verwirrt. „Ich habe mich schlafend gestellt und eine BBC-Kassette mit Spezialeffekten abgespielt“ meinte er und zeigte mir seinen transportablen Kassettenrecorder. „Natürlich“, erwiderte ich sarkastisch. „Jetzt müssen wir uns aber beeilen. Da draußen läuft immer noch eine Gang rum, die es festzunehmen gilt.“

Bevor ich allerdings das Gebäude verließ, schaute ich noch kurz die Papiere und Steckbriefe auf dem Tisch durch (READ PAPERS, READ POSTERS). Im Posteingangskasten (EXAMINE TRAY) fand ich ein nützliches Formular (TAKE FORM, READ FORM), das mich dazu ermächtigte, umfangreiche Stadtumbauten zu starten. Irgendein Idiot hatte die Idee gehabt, die Betonmauern durch elastische Gummibänder zu ersetzen. Und dies war augenscheinlich auch noch vom Bürgermeister ratifiziert worden. Na ja, mal sehen, was mir das noch brachte. Ich warf noch schnell einen Blick auf die Getränkemachine (EXAMINE MACHINE), aber ich konnte mir keinen Kaffee kaufen, da ich im Moment nicht das nötige Kleingeld hatte, und trat dann durch die Tür nach draußen (GO OUT).

Auf der Hauptstraße von Bodge City hielt sich gerade noch die mörderische Gang auf. Die Typen hatten soeben ihre eigene Reggae-Band gebildet. Billy zählte an und sang dann in seiner unverbesserlichen Art den neuen Hit „I shot the Deputy, but I didn't shoot the Sheriff“, während seine Kumpels für die nötige musikalische Untermalung sorgten. Kaum hatten sie ihr Spiel beendet, da teilte sich die Gang auch schon wieder auf, und die Mitglieder rannten in alle möglichen Himmelsrichtungen davon. Dabei lachten sie gehässig, weil sie mich vor so eine schöne Herausforderung gestellt hatten. 'Na gut', dachte ich. 'Zum Glück hielt es diese Band nicht lange zusammen.'

Einkäufe in Bodge City

Nachdem auch Marcus sich aus dem Gefängnis herausgetraut hatte, spazierten wir die Straße nach Westen hinunter (WEST), vorbei an Saloon und Laden bis zur Bank (WEST). Hier war ein Techniker gerade mit seiner Arbeit fertig. Er hatte irgend so ein neumodisches Gerät an der Seite des Gebäudes errichtet und war gerade dabei, seine Werkzeuge zusammenzusammeln. Er entdeckte mich, entschuldigte sich umständlich dafür, dass er kein längeres Gespräch führen konnte, rubbelte irgendetwas an seinem Finger und verschwand in einer Wolke von leuchtendem, gelbem Nebel. Der Ring, den er für dieses Verschwinden genutzt hatte, fiel zu Boden und blieb als einziges Überbleibsel der Begegnung zurück. Ich steckte ihn mir gleich ein, da so etwas bestimmt nützlich war (TAKE RING). Beim näheren Betrachten (EXAMINE RING) meldete sich eine mysteriöse Stimme, die mir mitteilte, dass dieser Ring mir eine kurze Reise durch die Zeit ermöglichen würde, allerdings erst im zweiten Teil meines Abenteuers. Trotzdem steckte ich ihn mir schon einmal an den Finger (WEAR RING), bevor ich die Bank betrat (GO BANK). Hier wurde ich gleich von einer netten Kassiererin angesprochen, die mir etwas Greifbares und Flexibles versprach, damit dummerweise aber nicht ihre Brüste meinte. Stattdessen knallte sie mir eine Kreditkarte auf die Theke und begann dann, ihre Nägel nachzufeilen, zum wohl 20. Mal an diesem Tag. Ich steckte mir die Kreditkarte ein (TAKE CARD, EXAMINE CARD). Dann versuchte ich es noch mit etwas Smalltalk mit dem süßen Bunny (SAY „HELLO“ TO CASHIER), aber ich kam hier auch mit meinem ganzen Charme an keine weiteren Informationen. Also verließ ich die Bank wieder (GO OUT). Hier steckte ich die Karte gleich in den Schlitz am Automaten (EXAMINE CASHPOINT, INSERT CARD). Ich las auf dem Monitor (READ SCREEN), dass mein Kontostand sich auf 100$ belief. Na, das war doch schon einmal etwas. Abheben wollte ich im Moment noch nichts, da ich noch kein Bargeld brauchte, also nahm ich die Karte einfach wieder mit (TAKE CARD) und trottete gemeinsam mit meinem treuen Gefolgsmann zurück zum Laden, an dem ich gerade schon vorbeigekommen war (EAST).

Kaum war ich in „Casper’s General Store“ angekommen, da viel mir auch schon auf, dass hier eine Unmenge an Gütern herumlag (EXAMINE GOODS). Da ich sie nicht direkt kaufen konnte (BUY GOODS), wandte ich mich an den Besitzer des Ladens (EXAMINE CASPER, SAY „HELLO TO CASPER). Er schaute irritiert von dem Kreuzworträtsel in seiner Zeitung auf und erklärte mir dann in einfachen Worten, dass der Direktkauf in diesem Laden nicht mehr möglich war. Man musste über ein Bankkonto verfügen und einen Telegrafen nutzen, um seine Bestellung weiterzuleiten. Augenscheinlich war Casper zu oft betrogen wurden, so dass er nun nur noch mit automatischer Abbuchung arbeiten konnte. Ich machte mich also auf die Suche nach einen Telegrafen (GO OUT).

Wir gingen wieder nach Westen, vorbei an der Bank zur Hauptkreuzung von Bodge City (WEST, WEST). Von hier aus hielten wir uns weiter westlich, um zum Friedhof „Boot Hill“ zu gelangen (WEST). Hier fiel mir sofort eine hölzerne Stange auf, an der ein Drachen im Wind flatterte (EXAMINE POLE, EXAMINE KITE). Unten war auch noch ein Schild angebracht (READ SIGN), auf dem die Geschichte dieses merkwürdigen Ortes erläutert wurde. Augenscheinlich hatten hier schon jahrhundertelang (also die letzten 2 bis 3 Jahre) Männer versucht, den Schlüssel für den Keuschheitsgürtel der berühmten Keuschen Jane zu erlangen, der schönsten, sexuell begabtesten und intelligentesten Frau der Welt. Aber sie hatte ihn extra an diesem Drachen befestigt, so dass jeder, der ihn sich holen wollte, vom Blitz getroffen wurde. Und so hängt er halt da noch heute. Mir lief das Wasser bei diesen Schilderungen im Mund zusammen, aber da ich noch keine Möglichkeit hatte, dem Blitzschlag zu entgehen, musste ich mich wohl vorerst noch ein Weilchen gedulden, genau wie die Keusche Jane.

Nun liefen wir erneut die ganze Straße in die andere Richtung ab, bis wir vor dem Zoo standen (EAST, EAST, EAST, EAST, EAST), den wir gleich betraten (NORTH). Hier stand ein Typ herum, der wie ein Dealer aussah (EXAMINE SPIV). Als ich ihn ansprach (SAY „HELLO“ TO SPIV), versuchte er mir ein Pferd für 40$ zu verhökern. Bloß gut, dass ich gerade kein Kleingeld dabei hatte. Schnell floh ich aus dem Zoo (SOUTH). Hier befand sich auch das gesuchte Telegrafenamt, das ich gleich einmal betrat (GO KIOSK). Die Telefonistin begrüßte mich gleich sehr freundlich und wies mich darauf hin, dass ich tatsächlich von hier aus Dinge aus dem Angebot von „Casper’s General Store“ bestellen konnte. Sie händigte mir eine Angebotsliste aus und nannte als Einheitspreis 20$ je Stück, so dass ich gerade 3 Dinge mit meiner Kreditkarte bezahlen konnte, wenn ich noch genug Geld für ein Pferd übrig behalten wollte (EXAMINE TELEGRAPH).

(Da das Abführmittel und das Aftershave nicht von Nutzen sind, solltest du sie nur kaufen, nachdem du vorher gespeichert hast: SAY „AFTERSHAVE“ TO OPERATOR, EXAMINE AFTERSHAVE, TAKE AFTERSHAVE, SAY „LAXATIVE“ TO OPERATOR, EXAMINE LAXATIVE, TAKE LAXATIVE.)

Ich entschied mich spontan für die Wasserpistole, die Gummihandschuhe und die Narrenmaske, da sie die sinnvollsten Dinge zu sein schienen (SAY „PISTOL“ TO OPERATOR, EXAMINE PISTOL, TAKE PISTOL, SAY „GLOVES“ TO OPERATOR, EXAMINE GLOVES, TAKE GLOVES, SAY „MASK“ TO OPERATOR, EXAMINE MASK, TAKE MASK). Die Telefonistin gab die Order durch, und wenige Sekunden später hatte ich schon die bestellten Güter in meiner Tasche.

Das Duell mit Gringo

Ich verließ den Kiosk wieder (GO OUT) und machte mich auf den Weg zum Saloon (WEST, WEST, GO SALOON). Kaum war ich eingetreten, da stoppte plötzlich alles: die Musik, die Bewegungen, die Gespräche und all die Aktivitäten, die unter den Tischen ausgeführt worden. Alle Leute drehten sich um und starrten mich an. Diese Situation hielt ungefähr 5 bis 6 Sekunden an, danach kehrten alle zur Normalität zurück. Ich ließ meinen Blick schweifen und staunte nicht schlecht, als ich den unverfrorenen Gringo Drecksackski an einem der Tische bemerkte. Der hatte ja Nerven. Aber das würde sich gleich ändern. Ich schlenderte an die Theke hinüber und quatschte zunächst ganz unauffällig mit Trevor, dem Barkeeper (EXAMINE TREVOR, SAY „HELLO“ TO TREVOR), einem fetten, friedlichen Typen, dessen Lebensaufgabe darin bestand, Drinks zu servieren und sich hinter der Theke zu verstecken, wenn Flaschen geflogen kamen, und lauthals „Aufhören! Aufhören!“ zu rufen. Er wollte mir gleich ein getoastetes Sandwich verkaufen, da er gerade die neuen Toaster in Betrieb genommen hatte. Ich war aber eher für Speck und Bohnen zu haben, wie wohl jeder gute Westernheld. Da ich hier und auch bei den obligatorischen Pokerspielern (EXAMINE PLAYERS) keine weiteren Informationen und auch keine Hilfe erhoffen konnte, wandte ich mich doch meinem speziellen Freund Gringo zu (EXAMINE GRINGO). Bevor ich ihn ansprechen konnte, verspürte er allerdings plötzlich ein dringendes Bedürfnis und schlenderte zur Toilette davon, wobei er allerdings sein Pistolenhalfter vergaß.

Ich warf einen Blick auf das Halfter (EXAMINE BELT) und erschrak nicht schlecht, denn da steckte eine wirklich brutale Wumme drin. Aber ich konnte ja Abhilfe schaffen. Ich tauschte nämlich die Knarre gegen meine Wasserpistole aus (SWAP GUNS). Jetzt wollten wir doch mal sehen, wie stark Gringo ohne das Teil war. Ich wartete also geduldig ab (WAIT), bis der Verbrecher von der Toilette zurückkam. Prompt erkannte er mich und forderte mich zu einem Duell heraus, ohne einen Blick auf seinen Halfter geworfen zu haben. Ich willigte natürlich ein, und wir gingen nach draußen. Dort bemerkte er seinen Irrtum gerade in dem Moment, in dem er die Waffe ziehen wollte. Aber da war es schon zu spät. Wehrlos musste er sich von ein paar herbeigerufenen Hilfskräften abführen lassen, und diesmal sollte er nicht um den Strick herumkommen. Einer von Fünfen war somit endlich in sicherem Gewahrsam.

A Horse is a Horse

Ich betrat den Saloon erneut (GO SALOON) und wollte mir eigentlich nur beim Barkeeper einen ordentlichen Whiskey kaufen (BUY MACHINE???). Der gute Trevor war aber so perplex, dass er kein Geld annahm, sondern mir sogar noch eine Münze Wechselgeld in die Hand drückte. Bevor er es sich anders überlegen konnte, machte ich mich schnell aus dem Staub (GO OUT) und ging zurück ins Gefängnis (EAST, GO JAIL). Hier warf ich gleich meine neueste Errungenschaft in den Getränkeautomaten ein (INSERT COIN). Das Ding fing an zu rattern und zu quietschen, aber am Ende kamen nur ein paar Zuckerwürfel anstatt eines Kaffees heraus, die ich mir trotzdem mitnahm (TAKE LUMPS, GO OUT).

Ich begab mich nun zum Geldautomaten (WEST, WEST), denn ich hatte ja genau noch die 40$ auf dem Konto, die ich für ein Pferd benötigte. Also benutzte ich meine Kreditkarte, um an meine letzten Piepen zu gelangen (INSERT CARD, EXAMINE SCREEN, WITHDRAW CASH). Allerdings ging ich nicht sofort zurück zum Zoo, denn auf dem Friedhof hatte ich auch noch etwas zu erledigen (WEST, WEST). Hier zog ich mir die Gummihandschuhe an (WEAR GLOVES) und konnte damit ohne Probleme den Drachen herunterholen (PULL KITE). So ergatterte ich den Schlüssel für den Keuschheitsgürtel der Keuschen Jane (EXAMINE KEY). Jetzt musste ich diese geile Braut nur noch finden. Während ich sie mir schon in den schönsten Farben ausmalte, kam ein städtischer Angestellter gerannt und entfernte enttäuscht Pfahl und Schild, da der Wettbewerb nun wohl ein Ende hatte.

Nun lief ich wieder zurück zum Zoo (EAST, EAST, EAST, EAST, EAST, NORTH). Hier kaufte ich mir mein Pferd (BUY HORSE; EXAMINE HORSE) bei dem sich danach rasch entfernenden Dealer. Ich rief ihm noch hinterher, dass ich ihn eigentlich für illegale Geschäfte verhaften könnte, aber er grinste nur zurück und meinte, dass ich ohne ihn kaum das Spiel lösen könnte. Leonard war ein ziemlich stures Pferd, und ich glaubte auf dem ersten Blick zu erkennen, dass es gar nichts ohne eine entsprechende Belohnung tun würde. Bevor ich mich in den Sattel schwang, schaute ich mir meine Cowboystiefel noch einmal genauer an (EXAMINE BOOTS CAREFULLY) und entdeckte ein Geheimfach an der Ferse. Boah! War ich gut ausgestattet für all die Dinge, die da kommen wollten. Ich befahl dem Pferd, mir zu folgen (SAY „FOLLOW“ TO HORSE", aber es weigerte sich standhaft, wie ich es mir schon gedacht hatte. Wenn ich es nicht besser wüsste, wäre ich sogar der Meinung gewesen, dass es mit mir geredet hätte. Ich gab dem Klepper also meine Zuckerstückchen (GIVE LUMPS), und er wurde ganz zahm und kam tatsächlich folgsam mit mir mit (SAY „FOLLOW“ TO HORSE). „Okay, Sie gehen voran Mister!“ meinte er dazu. Da ich meinen Freund nun eh bald zurücklassen musste, weil ich kein zweites Pferd finden konnte, nahm ich ihm die rettende Weste wieder ab und legte sie selbst an (GET VEST FROM DEPUTY, WEAR VEST).

Zurück an der Kreuzung (SOUTH, WEST, WEST, WEST, WEST) wollte ich mich nun nach Süden wenden, aber ein Programmierer von „Zodiac“ informierte mich darüber, dass dieser Ort nicht mehr mit einprogrammiert werden konnte (SOUTH). Also marschierte ich stattdessen nach Norden in die Wüste (NORTH, NORTH), wo ich dann mein Pferd bestieg und in den Sonnenuntergang ritt (RIDE HORSE). Wie melodramatisch!

(Damit endet Teil 1 des Spieles.)

Zwischen Burger Bar und Zahnarzt – Erlebnisse in der Gespensterschlucht

Irgendwo in der Wüste traf ich mit meinem Hilfssheriff, der nun doch irgendwie mitgekommen war, auf eine wilde Bande von Pferdedieben, die den treuen Leonard so schnell in Stücke hieben, verpackten und wegtrugen, dass ich gar nicht darauf reagieren konnte. Jeder Verfolgungsmöglichkeit beraubt, mussten wir die Kerle wohl oder übel ziehen lassen, und uns von nun an alleine durch die Wüste schlagen. Zum Glück für uns hatte ich einen fabelhaften Orientierungssinn, so dass ich uns schon bald wieder in die „Zivilisation“ zurückführen konnte (WEST, WEST). Am westlichen Ende der Wüste lag nämlich der Weiler „Gespensterschlucht“, in dem wir erst einmal Zuflucht suchen wollten. Leider kamen wir gar nicht erst in das Dorf hinein (NORTH), da ein unleidliches Subjekt namens Rupert uns den Weg versperrte, der nicht umsonst als die schnellste Kanone in der Schlucht bezeichnet wurde (EXAMINE RUPERT). Als ich ein freundliches Gespräch mit ihm beginnen wollte (SAY „HELLO“ TO RUPERT), brüllte er nur, dass diese Stadt nicht groß genug für uns beide wäre. Diese Äußerung brachte mich auf eine glorreiche Idee. Ich überreichte dem grummelnden Kerl das Formular (GIVE FORM TO RUPERT), das ich auf meinem Schreibtisch gefunden hatte. Er studierte es ganz genau und war unglaublich erfreut darüber, dass endlich jemand seine Gebete erhört und eine Möglichkeit gefunden hatte, dieses Dorf zu vergrößern. Er bedankte sich umständlich und rannte davon, um die Stadträte mit dem Ermächtigungsschreiben zu konfrontieren. So konnten wir uns endlich unbehelligt ins Dorf begeben (NORTH).

Weiter im Norden (NORTH) stand die „Mack-Ronalds“ Burger Bar, die ich als erstes gleich einmal betrat (ENTER BAR). Ich verzog angewidert mein Gesicht, als ich mich zwischen pickligen Teenagern und kreischenden Kindern zur Theke durchschlug. Hier studierte ich erst einmal die Karte (EXAMINE MENU), aber es schmerzt mich zu sehr, ihren Inhalt hier wiederzugeben. Bemerkenswert daran war, dass jedes der Produkte ein „Mack“ vor dem eigentlichen Namen stehen hatte. Und ein Posten war gerade neu aufgenommen worden: ECHTE GOLD (Entschuldigung CHICKEN) MACK-NUGGETS. Die Angestellten hatten keine Zeit für mich, ganz im Gegensatz zu dem hochgepriesenen Motto des Ladens. Sie hetzten von einem zum anderen Gast und verbrachten gerade einmal 1½ Sekunden bei einem Kunden. Außerdem sahen die Typen sehr albern aus in ihren neckischen Einheitsklamotten (EXAMINE ASSISTANTS, SAY „HELLO“ TO ASSISTANTS). Nach einer Weile des Wartens (immer WAIT und REDESCRIBE im Wechsel), betrat ein spezieller Kunde die Bar (EXAMINE CUSTOMER), der sich gleich mit den neuen Chicken-Mack-Nuggets vollzustopfen begann. Ein vernünftiges Gespräch konnte ich mit dem Kerl nicht führen, ich erfuhr nur, dass die Nuggets etwas schwer zu zerbeißen waren. Gut, das ich keine gekauft hatte, denn nachdem ich ihn eine Weile beobachtet hatte (WAIT), ließ er plötzlich einen markerschütternden Schrei hören, fasste sich an die Brust und taumelte in Agonie nach draußen. Ich folgte dem Kunden auf dem Fuße (GO OUT) und beobachtete ich weiter, bis er die Straße nach Süden hinunter lief (WAIT). Ich folgte ihm erneut und schaute ihn mir noch einmal genauer an (SOUTH, EXAMINE CUSTOMER). Er grummelte irgendetwas über „Blutige Nuggets“ und verschwand in der Zahnarztpraxis.

Ich wollte dem armen Mann nun gleich folgen (ENTER DENTIST), aber ein „Kleiderschrank“ an der Tür stieß mich zurück und wies rüde darauf hin, dass hier keine Sheriffs erlaubt wären. Irgendetwas hatte dieser „Schnauzenklempner“ wohl zu verbergen. Dieser Sache wollte ich doch gleich auf den Grund gehen. Ich setzte also die Narrenmaske auf (WEAR MASK), mit deren Hilfe ich die Praxis tatsächlich betreten konnte (ENTER DENTIST). Hier war Paul Zahnraus gerade mit dem Mack-Ronalds-Kunden beschäftigt (EXAMINE PAUL, SAY „HELLO“ TO PAUL). Das änderte sich aber schlagartig, als ich meine Maske abnahm (REMOVE MASK). Er erkannte in mir sofort einen Hüter des Gesetzes und gestand den großen Komplott ein, an dem er mitgearbeitet hatte. Augenscheinlich war in den Chicken-Mack-Nuggets tatsächlich echtes Gold enthalten, was dazu führte, dass der Zahnarzt häufig Besuche von den Kunden der Burger Bar erhielt. Von seinem derartig gesteigerten Umsatz flossen wohl 40 % direkt zurück an Mack-Ronalds. Da er nicht für diese Taten gehängt werden wollte, überließ er mir einen Schlüssel und rannte dann so schnell ihn seine Füße trugen davon. Auch ich verließ die Praxis wieder, nachdem ich mir den großen Schlüssel noch einmal näher angesehen hatte (INVENTORY, GO OUT).

Das Ende der Jungfräulichkeit

Als nächstes nahm ich mir das Hotel vor, das von den Programmierern nicht einmal einen Namen bekommen hatte (ENTER HOTEL). An der Rezeption stand bezeichnenderweise eine Rezeptionistin namens Jenny, die mir aber merkwürdig bekannt vorkam (EXAMINE JENNY, SAY „HELLO“ TO JENNY). Beim Gespräch mit der kaugummikauenden Tussi stellte ich fest, dass sie mich sehr an die Kassiererin aus dem ersten Teil erinnerte. Da ich aber aus ihr keine weiteren Informationen herausbekommen konnte, ging ich durch die Halle zum Lift hinüber, um mich oben weiter umzusehen. Leider musste ich sogleich feststellen (ENTER LIFT), dass die Kabine noch irgendwo im Schacht unterwegs war. Ich blieb aber hartnäckig (ENTER LIFT so lange, bis etwas passiert), und konnte so irgendwann doch den Fahrstuhl betreten. Machomäßig stellte ich mich in die enge Kabine und drückte ganz cool den Knopf, worauf der Aufzug mich und meinen Hilfssheriff tatsächlich nach oben transportierte (PUSH BUTTON). Ich befand mich nun auf dem Flur der 1. Etage (LEAVE LIFT), direkt vor dem Zimmer der Keuschen Jane, in das ich unbedingt gelangen musste, um meine lange verdrängten Triebe ausleben zu können. Ich konnte aber noch nicht sofort hineinstürmen, denn ein alter Wachmann saß vor ihrer Tür, und die dunkle Farbe seines Gürtels wollte mir gar nicht so recht gefallen (EXAMINE GUARD). Wie also sollte ich dieses Problem lösen? Nach einer kurzen Denkpause fiel mir eine ziemlich abgedrehte Lösung ein. Ich nahm den Ring des Technikers ab (REMOVE RING), rieb kräftig daran, so wie ich es bei ihm gesehen hatte (RUB RING), und drückte ihn dann dem verdatterten Wächter in die Hand (GIVE RING TO GUARD). Er nahm ihn zwar entgegen, meinte aber, dass er mich aus persönlichen Gründen leider nicht heiraten könnte. Aber der Trick funktionierte, denn noch ehe er richtig begriffen hatte, was mit ihm geschah, war der Wachmann schon in eine andere Zeit teleportiert worden. Damit war mein Weg zur letzten Jungfrau des Wilden Westens frei (ENTER ROOM).

Als ich den Raum betrat, erschrak ich nicht schlecht, erblickte ich doch Billy, den Delinquenten, vollkommen nackt, wie er vor der liebreizenden Keuschen Jane hockte. Er fummelte mit einer verbogenen Büroklammer am Schloss des Keuschheitsgürtels herum und schimpfte dabei wie ein Rohrspatz. Dann blickte er zur Seite und entdeckte mich. Er errötete ob seiner Nacktheit, schrie etwas davon, wie peinlich diese ganze Sache wäre, und sprang aus dem Fenster in seinen fürchterlichen Tod. Von unten hörte ich, wie jemand seine Leiche von den Holzbohlen kratzte. Damit war das zweite Mitglied der Bande im Eimer. Ich zügelte mein Verlangen und untersuchte zunächst den zurückgelassenen Kleiderstapel genauer (EXAMINE CLOTHES, REDESCRIBE). Dabei fand ich tatsächlich noch etwas: eine coole Sonnenbrille und ein Stück Papier mit einer Notiz darauf. Den musste ich mir natürlich gleich einmal näher ansehen (TAKE PAPER, EXAMINE PAPER). Ha! Billy hatte sich die Adresse von Donald, dem Boss der Bande, notiert. Der Kerl wohnte, wie konnte es anders sein, in Vansaltrania. Dieses Beweisstück musste ich gut verwahren. Genauso ging die Sonnenbrille in meinen Besitz über (TAKE SHADES). Jetzt wandte ich mich aber endgültig meiner neuen Eroberung zu (EXAMINE JANE), einer wunderschönen, liebreizenden Frau. Ich holte den Schlüssel aus der Tasche und öffnete schnurstracks den Keuschheitsgürtel (UNLOCK BELT), aber zu meiner großen Enttäuschung musste ich daraufhin feststellen, dass es sich bei Jane um einen Roboter handelte, eine neue fiese Masche der Gang, um weitere Leute in ihr Verderben zu stürzen. Mir war nur leider nicht ganz klar, wie Billy in das ganze Bild passte. Hatte er vielleicht für jemanden anders gearbeitet und gar nichts von dieser Attrappe gewusst? Jedenfalls hatte das Ganze auch etwas Gutes, denn ich fand unter dem ganzen Robotermüll (REDESCRIBE, EXAMINE RUBBLE) eine Silberkugel (TAKE BULLET, EXAMINE BULLET), die sich für Webber-Wolf noch als nützlich erweisen könnte.

Eddie bekommt eine neue Frisur

Ich verließ das Hotel wieder auf demselben Weg, den ich gekommen war (GO OUT, ENTER LIFT [eventuell wiederholen], PUSH BUTTON, LEAVE LIFT, GO OUT). Damit gab es für mich in „Gespensterschlucht“ auch nichts mehr zu tun, so dass ich das Dorf hinter mir ließ (SOUTH; EAST). Nun befand ich mich mit meinem treuen Gefährten also erst einmal wieder in der Wüste. Wir durchquerten sie auf dem schnellstmöglichen Weg (NORTH, EAST, NORTH, EAST, EAST) und erreichten das Hügelland „Diedort“. Was für ein bezeichnender Name! Hier stand ein Schild mit Anleitungen für Abenteurer, die beim Besteigen der beiden einzigen erklimmbaren Berge hier helfen sollten (READ SIGN). Ich spuckte in die Hände und erklomm zielgerichtet den nächsten der beiden, den „Phallischen“ (CLIMB PHALLICK). Hier oben stand nur eine alte, einsturzgefährdete Hütte herum, in die ich mich trotz allem hineintraute (ENTER SHACK). Drinnen saß ein alter Einsiedler namens Herman (EXAMINE HERMAN), der mich direkt als Sheriff identifizierte. Allerdings sagte er mir darauf, dass dies kein wahrhaftiges Hellsehen gewesen war. Er hatte einfach nur meinen Sheriffstern entdeckt. Dafür holte er aber hinter seinem Rücken ein merkwürdiges Artefakt hervor, das er mir in die Hand drückte. Er wies mich an, darauf zu spucken, wenn ich seine Kräfte aktivieren wollte, und verschwand dann auf mysteriöse Art und Weise. Mit meinem neuen Schatz im Gepäck verließ ich diesen Ort wieder und kletterte zurück nach unten, wobei ich mir Marcus' Gegrummel wegen dem sinnlosen Hin-und-her-Hetzen anhören musste (EXAMINE ARTEFACT, GO OUT, DOWN). Auf dem anderen Berg, dem „Mammeur“ (CLIMB MAMMREE) befand sich eine kleine Goldmine (EXAMINE MINE), vor der sich eine laute Horde von Arbeitern herumtrieb (EXAMINE MINERS, SAY „HELLO“ TO MINERS), die sich wie üblich über die lausigen Arbeitsbedingungen beschwerten. Den interessanten Werkzeugen der Bande konnte ich mich allerdings nicht nähern (EXAMINE TOOLS). Ihr einziges Hab und Gut schützten diese Männer halt notfalls mit ihrem Leben. Da half nur noch Magie. Ich spuckte auf das Artefakt, so wie dies der Eremit mir empfohlen hatte (SPIT ARTEFACT), und wurde vor dem sprachlosen Marcus unsichtbar. Nun konnte ich die Werkzeuge näher untersuchen (EXAMINE TOOLS, REDESCRIBE), wobei ich allerdings nur auf einen auffälligen Sticker stieß (TAKE STICKER, EXAMINE STICKER), den ich sogleich einsteckte. Da ich die Arbeiter nun genug geärgert hatte, trat ich gemeinsam mit meinem Hilfssheriff den geordneten Rückzug an (DOWN).

Zum letzten Mal schlugen wir uns durch die Wüste nach Nordwesten (WEST, NW), wo wir auf ein Indianerreservat stießen. Da hier auf einem Schild davor gewarnt wurde, dass alle Waffen und jegliche Munition beim Betreten konfisziert werden würde, packte ich lieber schnell noch die wertvolle Silberkugel in das Geheimversteck in meinen Stiefeln (PUT BULLET IN HEEL), bevor ich einen Versuch startete (ENTER RESERVE). Tatsächlich nahm mir der rothäutige Wachposten sofort die Waffe ab, die ich so gut vorn in meiner Hose versteckt hatte, aber die Kugel fand er zum Glück nicht. Beim zweiten Versuch konnte ich nun also unbehelligt ins Innere des Reservats gelangen (ENTER RESERVE). Hier fand gerade eine interessante Zeremonie statt, denn Häuptling „Spülendes Klosett“ stellte ein neues Mitglied des Stammes vor. Einige Indianer waren schon dabei, einen weißen Mann mit grüner Kriegsbemalung zu verschönern, aber als er mir sein Gesicht zudrehte, stellte ich fest, dass es sich um Ed Flohfalle handelte. Der Typ erkannte mich natürlich und versuchte, den Zorn der Indianer auf mich zu lenken, indem er behauptete, ich hätte die Squaw des Häuptlings in der letzten Woche vergewaltigt. Ich fand gerade noch rechtzeitig die richtigen Worte, als mir die Kriegsbeile schon fast um die Ohren flogen. Ich wies darauf hin, Eds Friedenspfeife zu überprüfen, und tatsächlich hatte der Gute wohl härtere Drogen eingeworfen. Ohne lange zu fragen, wurde der Junkie ins Skalpierungszelt gejagt, und damit war ich den nächsten Banditen los.

Es blieb mir nicht mehr viel zu tun. Ich nahm die Kugel wieder aus ihrem Versteck heraus (GET BULLET OUT OF HEEL) und wandte mich dann in die einzig verbleibende Richtung, nach Westen (WEST). Hier gelangte ich aber in ein mysteriöses Gebiet, das gar nicht so recht zu den gerade verlassenen Indianerzelten passte. Ich sah ein unheimliches Schloss in der Entfernung auf einem Hügel stehen, das mir überhaupt nicht gefallen wollte. Trotzdem blieb uns keine andere Wahl. Wir stiegen in die bereitstehende Kutsche, die bezeichnenderweise von einem Buckligen gelenkt wurde und ließen uns durch die Dunkelheit zu der gruseligen Behausung karren, in der sich garantiert Graf Nackenkauer niedergelassen hatte (ENTER CART).

(Damit endet Teil 2 des Spieles.)

Der Graf lässt bitten

Nun fuhren wir also gemeinsam in einer alten, klapprigen Kutsche durch das mysteriöse Vansaltrania, unserer letzten und größten Herausforderung entgegen. Würden wir die letzten beiden gefährlichen Gangmitglieder, Graf Nackenkauer und Lloyd Webber-Wolf, fangen können? Würden wir vielleicht sogar den geheimen Chef der Bande auffliegen lassen? Und würde ich jemals meine Mami wiedersehen? All diese Fragen gingen mir auf der typischen, gewundenen Landstraße durch den Kopf, die sich bis zum Schloss des Grafen hinschlängelte. Da die Fahrt aber langsam etwas langweilig wurde, versuchte ich mir die Zeit mit einem Schwätzchen mit unserem Kutscher (EXAMINE CART, EXAMINE DRIVER, SAY „HELLO“ TO DRIVER) zu vertreiben. Leider war der Typ total einsilbig, so dass ich mich doch einfach zurücklehnte und auf die Ankunft im Schloss wartete (WAIT bis die Kutsche anhält). Dummerweise brachte der Kutscher sein Gefährt schon ein ganzes Stück abseits der Residenz zum Halten und gab uns zu verstehen, dass wir aussteigen sollten, da er auf keinen Fall weiterfahren würde. Augenscheinlich endete die Straße hier und außerdem, so ließ unser neuer Freund verlauten, hatte man von den Leuten, die weiter nach Vansaltrania vorgedrungen waren, nie wieder etwas gehört. Da er uns aber gut leiden konnte, übergab mir der nette Mensch noch ein kleines Geschenk, bevor er sich mit seiner Kutsche wieder aus dem Staub machte. Nachdem wir uns etwas auf dieser merkwürdigen Lichtung am Ende der Straße umgeschaut hatten, entdeckten wir einen merkwürdigen Gnom, der uns sogleich ansprach. Er gab uns den guten Tipp, das geheime Mack-Ronalds-Labor erst dann zu betreten, wenn wir die komplette Gang geschnappt und eine Menge an Beweisen für die Beteiligung des Bosses an der Bande sichergestellt hatten.

Nun hatte ich endlich etwas Zeit, mir das Präsent des Kutschers näher anzusehen (INVENTORY). Oh, wie fein! Es handelte sich, um eine Taschenlampe, die in den folgenden dunklen Zeiten sicher von Nutzen war. Vorläufig schaltete ich sie aber erst einmal aus, um die Batterien zu schonen (OFF TORCH). Da der Weg nach Westen (WEST) nur in einem riesigen Feld verschwand und von dem Schloss des Grafen eher wegführte, begab ich mich dann doch durch den dunklen Wald, in dem es meinem heißblütigen Deputy auf einmal ganz anders wurde (EAST, SE, SW, SW). Nachdem wir schon die Hälfte der Strecke geschafft hatten, entdeckte ich einen großen Baum, den ich erklimmen konnte (CLIMB TREE). Oben saß ein niedlicher Sperling bei seiner Brut im Nest. Das Tierchen regte sich „tierisch“ über mein Eindringen auf (EXAMINE SPARROW). Es schnappte sich ein paar Vitaminpillen, mutierte zum Riesensperling und kickte mich vom Baum, als ich das Nest oder die Brut (EXAMINE NEST oder EXAMINE BABIES) näher unter die Lupe nehmen wollte. Also lief ich schnell weiter (SE, EAST) und konnte diesen tückischen Wald endlich wieder verlassen.

(Der Ausflug auf den Baum sollte möglichst vermieden werden, da es durch diese Verzögerung dazu kommen kann, dass die Nacht eher hereinbricht, als für den Verlauf der Handlung günstig ist.)

Wir standen jetzt endlich vor dem fürchterlichen Schloss Mack-Ronalds, zu dem eine schmale Treppe hinaufführte (UP). Natürlich war das Tor verschlossen, so dass mir zunächst nichts weiter übrig blieb, als mich in die Westecke des Hofes zu begeben (WEST). Da ich mit den geschlossenen Falltüren erst einmal nichts anstellen wollte, kletterte ich todesmutig am Efeu nach oben (CLIMB IVY) und konnte durch ein Fenster in ein Schlafzimmer des Schlosses einsteigen. Da es hier nichts Interessantes zu sehen gab, trat ich gleich auf die Galerie hinaus (NORTH) und tastete mich dann vorsichtig die Treppe hinunter (DOWN). Diese Halle sah nicht gerade einladend aus, hingen doch überall an den Wänden Überreste von abgeschlachteten Bauern und andere neckische Kleinigkeiten. Marcus kreidebleiches Gesicht zwang mich dazu, schnell eine Entscheidung zu treffen. Also begaben wir uns als nächstes ins Arbeitszimmer (GO STUDY), um dort mit unseren Untersuchungen fortzufahren. Hier interessierte ich mich gleich für die großen Bücherregale (EXAMINE BOOKSHELVES). Leider waren alle Bücher bis auf eins festgeleimt, so steckte ich mir wenigstens das ein. Es handelte sich um „Ariensingen für Anfänger“ (EXAMINE BOOK), eine total fesselnde Anleitung, in die ich mich sofort vertiefte. Und innerhalb von Stunden hatte ich perfekte Kenntnisse auf diesem Gebiet erworben. Ich nahm nun den gleichen Weg wieder zurück nach draußen (GO OUT, UP, SOUTH, GO OUT) und öffnete die Falltüren vor dem Schloss (OPEN TRAPDOOR). Als wir hinuntergingen (DOWN), gelangten wir in einen dreckigen und staubigen Keller, in dem sich schon ein paar nette schleimige Wesen eingenistet hatten. Mir fiel als erstes gleich der geschlossene Sarg in der Mitte des Raums auf, in dem sich höchstwahrscheinlich mein nächster Widersacher aufhielt. Ich öffnete ihn also kurzerhand (OPEN COFFIN), und da war er. Putzmunter kam Graf Rick von Nackenkauer zum Vorschein, der nicht gerade erfreut über mein Eindringen war. So wie es aussah, hatte er auch zu allem Unglück noch Durst nach frischem Blut, so dass ich mir schnell etwas einfallen lassen musste. Ich gab meinem Deputy ein Zeichen, und gemeinsam flüchteten wir nach oben (UP) ins Sonnenlicht, worauf er uns, dumm wie er war, folgte. Der Gute bemerkte allerdings den Trick und wollte gleich in den Keller zurückkehren, aber ich schlug ihm die Falltür vor der Nase zu (CLOSE TRAPDOOR). Er war aber immer noch nicht am Ende, denn nun setzte sich der Graf eine Sonnenbrille auf, die ihn vor den schädlichen Auswirkungen des Lichts schützte. Da half nur noch ein verzweifelter Versuch. Ich wendete mein gerade erworbenes Wissen an und schmetterte eine Arie hin, deren höchste Töne die Gläser zum Platzen brachten (SING). Ohne Schutz verging der Graf im Nu zu einem ekligen Haufen Müll.

Wolfsjagd

Nachdem die Luft nun erst einmal wieder rein und wir nicht mehr auf Tageslicht angewiesen waren, konnten wir uns erneut nach drinnen begeben (CLIMB IVY, NORTH, DOWN), um uns in dem verbleibenden Zimmer umzusehen (WEST). Auf dem Weg wurde es dann tatsächlich dunkel, so dass ich auf meine Taschenlampe zurückgreifen musste (ON TORCH). Im Westteil der Halle betrat ich als nächstes das Wohnzimmer (ENTER LIVING), in dem mir gleich eine tolle alte Steinschlosspistole auffiel (ACHTUNG! Diese Waffe ist nicht in der Raumbeschreibung enthalten.). Diese nahm ich mit und lud sie gleich mit der Silberkugel, die ich mir glücklicherweise aufgehoben hatte (TAKE GUN, LOAD GUN). Derart gerüstet scheuchte ich meinen Deputy wieder nach draußen (GO OUT, EAST, UP, SOUTH, GO OUT).

Als wir gerade wieder den nächtlichen Wald betreten wollten (DOWN, WEST), trafen wir dort auf eine Horde ekliger, halbverrotteter Zombies. Diese Kerle schienen es auf mich abgesehen zu haben. Zielgerichtet kamen sie auf mich zu und ließen sich durch keinerlei Worte beschwichtigen. Ich hatte schon mit dem Leben abgeschlossen, da stürzte sich mein todesmutiger, treuer aber auch ziemlich dummer Hilfssheriff vor und opferte sich anstatt meiner. So konnte ich nach einer Schweigeminute weiter in den Wald vordringen (NW, WEST), wo ich auf eine merkwürdige Gruppe von Leuten traf, die sich um ein großes Lagerfeuer versammelt hatten (EXAMINE BONFIRE). Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um Kultisten handelte, die mich aber schon zu erwarten schienen (EXAMINE CULT). Der Anführer der Truppe trat auf mich zu und überreichte mir nach einer kritischen Musterung eine besondere Axt. Dann verschwand die ganze Baggage und ließ mich mit meiner neuen Errungenschaft alleine (INVENTORY, EXAMINE AXE). Es handelte sich um etwas ganz Besonderes, eine Power-Axt ohne Vokale, auf der sich auch noch ein Hinweis für mich befand: „Um die Domäne des bösen Clowns zu betreten, musst du die Axt festhalten und OPEN sagen!“

Immer noch traurig über den Verlust meines treuen Freundes kehrte ich ins Schloss zurück (EAST, SE, EAST, UP, WEST, CLIMB IVY, NORTH). Diesmal lief ich die Galerie nach Westen entlang (WEST) und gelangte an Zimmer 13, das ich ohne lange nachzudenken betrat (ENTER 13). Dieser Raum sah noch abscheulicher aus als die Halle. Teile von zerfleischten Menschen und Blut verzierte die Wände und ein animalischer Geruch hing in der Luft. In einer Ecke saß Lloyd Webber-Wolf, der gerade dabei war ein paar neue Musikstücke zu komponieren. Als er mich erkannte, schloss er die Tür ab und verwandelte sich – man sollte es kaum glauben – in einen abscheulichen Werwolf. Bevor er auf mich losgehen konnte, bemerkte er aber meine geladene Waffe. Dies schien ihm zu gefallen, denn er wollte mich nun dazu überreden, ihn zu erschießen. Das roch mir doch verdächtig nach einer Falle. Nachdem ich eine Weile gewartet hatte (immer wieder WAIT), wurde Lloyd langsam ungeduldig. Schließlich (WAIT) schnappte er sich die Waffe und wollte mir zeigen, wie man es richtig machen musste. Das er sich dabei selbst die Kugel in den Kopf jagte, schien ihn nicht sonderlich zu stören. Er verwandelte sich noch im Fallen in einen Menschen zurück und verging, als er auf dem Boden aufschlug. Gleichzeitig öffnete sich auf mysteriöse Weise auch die verschlossene Tür wieder, so dass ich diesen Raum schnell verlassen konnte (GO OUT).

Die Spitze des Eisbergs

Blieb nur noch eine Ecke im Schloss übrig (EAST, DOWN, WEST, NORTH). Also wieder ab in den Westteil der Halle und dort in den Korridor nach Norden. Hier traf ich auf eine abscheuliche Medusa, die mich allerdings nicht sehr erschütterte. Ich setzte die coole Sonnenbrille mit den verspiegelten Gläsern auf (WEAR SHADES) und sah ihr dann tief in die Augen (EXAMINE MEDUSA). Da sie ihrem eigenen Blick nicht standhalten konnte, wurde sie statt meiner versteinert.

Am nördlichen Ende des Ganges (NORTH) fand ich endlich das Labor (GO LAB), das ich aber nur mit einem speziellen Passwort betreten konnte. Mittels der Axt kam ich auf die Lösung (SAY THXYZ) und konnte ins Innere des Labors, die Domäne des bösen Clowns und verrückten Doktors Donald G. Mack-Ronalds und seines Butlers Egor. Die beiden waren gerade dabei, eine Atomwaffe zu zünden, die die ganze Welt vernichten sollte. Aber der einfältige Egor verstand seine Anweisungen nicht richtig und vermasselte zum Glück alles. Dafür wurde er den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen. Donald entdeckte mich sodann und stellte bei einer Leibesvisitation zu seinem Entsetzen fest, dass ich genügend Beweise für seine Beteiligung an der Bande gefunden hatte. Und als er auch noch in der Zeitung las, dass ich alle Mitglieder ausgeknockt hatte, war er wirklich baff. Aber seine Lähmung hielt nicht lange an, denn als ich ihm die Handschellen anlegen wollte, öffnete er eine kleine Phiole mit Liebestrank und blies das ausweichende Gas in meine Richtung. Total überwältigt von dem Charme des Bösewichts ritt ich mit ihm in den Sonnenuntergang, wo wir unser junges Liebesglück ausleben wollten.