EverQuest

[+/-]

Widgets

Widgets

Gewünschte Seiten
Aus GameGuideWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Lückenhaft Der Artikel zu diesem Spiel ist momentan im Aufbau. Bitte stimmt euch mit den Autoren auf der artikeleigenen Diskussionsseite ab, bevor ihr größere Änderungen vornehmt. Dadurch soll verhindert werden, dass zum Beispiel mehrere Mitarbeiter gleichzeitig dieselbe Karte erstellen. Lest hierzu bitte auch unsere Richtlinien!
Lückenhaft Dieses Spiel wird vom Hersteller gelegentlich gepatcht! Im Wiki eingetragene Informationen besonders zu den Spielinhalten sind deshalb nur Momentaufnahmen und können inzwischen veraltet sein.
Pfeil.png Dies ist der Artikel zum Spiel EverQuest von 1999. Informationen zur Spielreihe EverQuest findet ihr unter EverQuest (Serie).
EverQuest
EverQuest Cover.jpg
auch bekannt als: EQ
EverCrack
Firma: 989 Studios (en)
Daybreak Game Company
Sony Online Entertainment
Verant Interactive
Entwickler: Credits
Plattform: Macintosh (Mac OS X)
PC (Windows 98)
Publikation: 1999
Sprache: Englisch
Medium: CD, DVD, Download
Genre: Abenteuer, Rollenspiel, MMORPG, Fantasy
Ansicht: 3D (wählbare Perspektiven)
Modus: Echtzeit, Open World
Spieleranzahl: Mehrspieler
Altersfreigabe: USK: ab 12 Jahren
PEGI: ab 12 Jahren
ESRB: ab 13 Jahren (T = Teen)
Information: Spielinhalte können sich während des Spiels jederzeit ändern.
Artikelautoren: WikiAdmin

Oben.jpg

EverQuest Titelbild.jpg

Unten.jpg

EverQuest (oft auch einfach nur EQ genannt) ist ein 3D-Fantasy-MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) aus dem Jahre 1999, das von Sonys 989 Studios und ihrem späteren Ableger Verant Interactive entwickelt wurde und derzeit von der Daybreak Game Company (früher Sony Online Entertainment) vertrieben wird.

Inhalt

Wähle deinen Charakter!

Da es in diesem Spiel wie bei nahezu jedem MMORPG durch die Vielzahl an unterschiedlichen Rassen, Klassen und Gruppierungen und auch durch die Unterteilung in Charaktere guter und böser Gesinnung sehr viele verschiedene Plots gibt, soll hier nur grob erläutert werden, worum es im Spiel geht.

EverQuest spielt in der fantastischen Welt von Norrath. Im Grundspiel hast du die Möglichkeit, die drei Kontinente Odus, Faydwer und Antonica zu erforschen und zu befrieden. Du schlüpfst als Spieler in die Rolle eines frischgebackenen Helden, der auf der Suche nach Abenteuern und unsterblichem Ruhm ist. Von der Heimatstadt deiner Rasse aus versuchst du durch das Töten von Gegnern und/oder das Erfüllen von Aufträgen immer erfahrener und versierter zu werden. So kannst du mit der Zeit gegen immer stärkere Monster vorgehen und immer epischere Aufgaben erfüllen. Allerdings wirst du alleine nicht weit kommen. Schon bald wirst du dich einer Gruppe tapferer Recken anschließen müssen, um den Gefahren der Welt von Norrath zu trotzen. Später trittst du dann in eine der vielen Gilden ein, in denen du gleichgesinnte Glücksritter findest, die mit dir gemeinsam auf Abenteuer ausziehen. Aber für die hinterhältigsten und stärksten Gegner wird auch das nicht reichen, denn diese sind nur im Rahmen von riesigen Feldzügen, so genannten Raids, kleinzukriegen. Deine Reisen werden dich in finstere Höhlen, auf eisige Bergpässe, in heiße Wüsten und feuchte Sümpfe führen. Also schultere deinen Rucksack und mach dich auf den Weg ins Abenteuer.

Verbraucherinformationen

Boxtext

Du bist nun in unserer Welt!

Willkommen in der Welt von EverQuest, einem 3D-Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel.

  • Erlebe Abenteuer online in einer Welt, die von über 1.000 anderen Spielern bevölkert werden kann.
  • Reise über Kontinente voller gefährlicher Verliese, schauriger Krypten und mysteriöser Unterwasserlandschaften.
  • Wähle auf 12 einzigartigen Rassen und 14 verschiedenen Klassen.
  • Tauche ein in eine wunderschöne 3D-Umgebung in hochauflösender 16-Bit-Grafik.
  • Tausende von Gegenständen (sowohl magische als auch profane), die du entdecken oder dir verdienen kannst, unter denen sich auch zahlreiche mächtige Artefakte befinden.
  • Erforsche fünf riesige Kontinente, aber auch andere Ebenen und Dimensionen und sogar Unterwasserzonen.

EverQuest Box der ursprünglichen US-Version (übersetzt)

Features

  • Unmengen an Inhalt
  • Epische Questen und Raids
  • Prächtige Welten
  • Entwickle deinen Charakter

Offizielle EverQuest-Website (en) (übersetzt)

(nähere Erläuterungen entsprachen in etwa denen des Boxtexts)

Systemanforderungen

Ursprünglich

Betriebssystem: Windows 98
Prozessor: Pentium 166 MHz (200 MHz empfohlen)
RAM: 32 MB (64 MB empfohlen)
Festplatte: 500 MB frei
Peripherie: 6 × CD-ROM, Direct-3D- oder Glide-kompatible 3D-Beschleunigerkarte mit 4 MB RAM, Windows-kompatible Soundkarte, Microsoft-kompatible Maus, Internetverbindung mit mindestens 28,8 kbit/s

Diese Anforderungen galten für das originale EverQuest von 1999. Da das Spiel aber ständig aktualisiert und erweitert wurde, sind diese Werte heutzutage längst nicht mehr zutreffend.

Aktuell

Betriebssystem: Windows 7
Prozessor: Pentium 4
RAM: 2 GB RAM
Festplatte: 10 GB frei
Peripherie: Nvidia GeForce Ti 4800/ATI Radeon 9800 oder bessere Grafikkarte, DirectX-kompatible Soundkarte, Internetverbindung mit mindestens 56,6 kbit/s, DirectX 9.0b

Kosten für den Spieler

Seit März 2012 ist EverQuest grundsätzlich kostenlos („free to play“). Die Software kann inklusive der ersten 18 Erweiterungen frei heruntergeladen werden. Alle weiteren Add-ons sind weiterhin kostenpflichtig, allerdings bekommt man beim Kauf eines aktuellen Add-ons meist alle vorhergehenden kostenlos mit dazu.

Die kostenlosen Spielerkonten sind im Funktionsumfang eingeschränkt. So stehen z. B. nur weniger Charakterplätze und AA-Punkte zur Verfügung. Wer ohne Einschränkungen spielen will, muss eine All-Access-Mitgliedschaft erwerben. Dies ist über eine monatliche Gebühr, sogenannte Pre-Paid Game Cards und durch Einnahme von gekauften Krono-Münzen möglich. Interessant an All-Access ist weiterhin die Tatsache, dass es gleichzeitig für alle unterstützten Daybreak-Spiele gilt. So kann man mit einem All-Access-Konto z. B. gleichzeitig EverQuest und EverQuest II uneingeschränkt spielen.

Geschichte

Entwicklung

Das Design und das Konzept von EverQuest beruhen auf den ersten textbasierten MUDs, insbesondere auf DikuMUD. Die alten Prinzipien wurden einfach um eine 3D-Umgebung erweitert, wie dies vorher schon bei einigen frühen MMORPGs der Fall war. John Smedley, Brad McQuaid, Steve Clover and Bill Trost, die führenden Köpfe hinter der Erschaffung der Welt von EverQuest, haben immer wieder darauf hingewiesen, dass ihnen ihre gemeinsamen Erfahrungen im Spielen von MUDs die Inspirationen für dieses Spiel geliefert hätten.

Die Entwicklung von EverQuest begann im Jahre 1996. Dem Direktor von Sony Interactive Studios America (SISA), John Smedley, gelang es damals, Geldgeber für sein 3D-MMORPG zu gewinnen, nachdem im Jahr zuvor mit Meridian 59 ein ähnliches Projekt gestartet worden war. Um seine Ideen umzusetzen heuerte Smedley die Programmierer Brad McQuaid und Steve Clover an, die ihm durch ihre Arbeit an Warwizard, einem Einzelspieler-Rollenspiel, aufgefallen waren. McQuaid stieg schnell bis zum Produktionsleiter für EverQuest-Franchise auf und machte sich in der Entwicklungsphase durch seinen Avatar Aradune in Fankreisen einen Namen. Weitere wichtige Mitglieder des Entwicklungsteams waren Bill Trost, der sich um die Entwicklung der Hintergrundgeschichte und der Hauptcharaktere von EverQuest kümmerte, Geoffrey „GZ“ Zatkin, der das Magiesystem entwarf, und Milo D. Cooper, der die originalen Spielfiguren gestaltete und modellierte.

In Vorbereitung auf die Markteinführung der PlayStation entschied sich Sony Interactive Studios America dafür, sich hauptsächlich auf Konsolentitel zu konzentrieren, woraufhin das Computerspiel EverQuest, das gerade ebenfalls für die Markteinführung bereit war, nun von der Tochterfirma Verant Interactive veröffentlicht werden sollte. EverQuest wurde am 16. März 1999 mit bescheidenen Erwartungen auf den Markt gebracht, aber es zeigte sich schnell, dass es ziemlich erfolgreich werden würde. Bis zum Ende desselben Jahres hatte es das Konkurrenzprodukt Ultima Online überholt, zumindest bei der Zahl der Abonnementen. Die Zahlen stiegen weiter rapide an, und erst ab Mitte 2001 verlangsamte sich dieses Wachstum merklich. Aufgrund dieses überraschenden beständigen Erfolges wurde Verant Interactive in Sony Online Entertainment (SOE) eingegliedert. John Smedley wurde im gleichen Atemzug zum Geschäftsführer von SOE ernannt. Leider haben viele Programmierer des ursprünglichen EverQuest-Teams inzwischen die Firma verlassen, so auch Brad McQuaid, Steve Clover und Geoffrey Zatkin. Laut den letzten von Sony im Januar 2004 bekannt gegebenen Zahlen waren mehr als 430.000 Spieler registriert, von denen sich in Spitzenzeiten mehr als 118.000 gleichzeitig auf den Servern tummelten.

SOE veröffentlichte auch eine Mac-OS-X-Version im Jahre 2003, die alle Erweiterungen bis zu The Planes of Power enthielt. Diese Version wurde dann aber von offizieller Seite nicht mehr weiterentwickelt. Die entsprechenden Server werden aber immer noch am Laufen gehalten, denn es hat sich inzwischen eine kleine aber enthusiastische Mac-Fangemeinde gebildet.[1]

Auszeichnungen, Wertungen, Preise

EverQuest hat im Laufe der Zeit viele Auszeichnungen erhalten, so zum Beispiel den von Gamespot ausgelobten Game of the Year Award des Jahres 1999. Im Jahr 2001 schaffte es das Spiel auf Platz 33 in der Liste der 100 besten Spiele aller Zeiten, die damals vom Game Informer Magazine veröffentlicht wurde. EverQuest wurde (zusammen mit Neverwinter Nights und World of Warcraft) für die Entwicklung der Kunstform der MMORPGs auf den Technology & Engineering Emmy Awards ausgezeichnet.

Bei der Presse gab es sehr geteilte Meinungen zum Spiel. Deshalb variierten die Bewertungen je nach Zeitschrift auch im Bereich von 70-95 %.[2]

Versionen und Erweiterungen

Cover der Anniversary-Edition von EverQuest

Bislang gibt es zu EverQuest 23 Erweiterungen, die seperat erworben werden müssen. Wenn man sich allerdings die letzte Erweiterung zulegt, erhält man automatisch alle anderen mit. Alle Add-ons veränderten und erweiterten die Spielwelt in unterschiedlich großem Maße. So wurden die Stufenbegrenzungen angehoben, Monster, Verliese, Städte oder gar ganze Kontinente neu geschaffen, neue Aufträge und Ausrüstungsgegenstände und mitunter gar ganz neue Spielprinzipien eingeführt.

Diese Erweiterungen gibt es im Moment:

  1. The Ruins of Kunark (März 2000)
  2. The Scars of Velious (Dezember 2000)
  3. The Shadows of Luclin (Dezember 2001)
  4. The Planes of Power (Oktober 2002)
  5. The Legacy of Ykesha (Februar 2003)
  6. Lost Dungeons of Norrath (September 2003)
  7. Gates of Discord (Februar 2004)
  8. Omens of War (September 2004)
  9. Dragons of Norrath (Februar 2005)
  10. Depths of Darkhollow (September 2005)
  11. Prophecy of Ro (Februar 2006)
  12. The Serpent’s Spine (September 2006)
  13. The Buried Sea (Februar 2007)
  14. Secrets of Faydwer (November 2007)
  15. Seeds of Destruction (Oktober 2008)
  16. Underfoot (Dezember 2009)
  17. House of Thule (November 2010)
  18. Veil of Alaris (November 2011)
  19. Rain of Fear (November 2012)
  20. Call of the Forsaken (Oktober 2013)
  21. The Darkened Sea (Oktober 2014)
  22. The Broken Mirror (November 2015)
  23. Empires of Kunark (November 2016)

Natürlich gibt es auch regelmäßige Patchs – meist einmal pro Woche – die kleinere oder größere Fehler ausbügeln und mitunter auch Änderungen wie die oben erwähnten, allerdings in geringerem Umfang, enthalten. So können durch einen Patch zum Beispiel neue Aufträge oder neue Ausrüstungsgegenstände eingebunden werden. Ab und an wird bei den Patchs auch spezieller Inhalt eingebunden, der zum Beispiel nur über das Weihnachtsfest, zu Halloween oder zu einem Jubiläum aktiv ist und danach wieder automatisch aus dem Spiel entfernt wird.

Neben der bekannten PC-Version gibt es auch eine Mac-Version von EverQuest, die allerdings nur bis zur Erweiterung The Planes of Power weitergeführt wurde. Die eine Zeitlang verfügbaren lokalisierten EverQuest-Varianten werden ebenfalls nicht mehr unterstützt. Das Spiel ist momentan nur noch auf Englisch erhältlich.

Bevor die Secrets-of-Faydwer-Erweiterung herauskam, wurden diverse Bundles aus Grundspiel und Add-ons geschnürt. Folgende Varianten gab es u. a.:

  • EverQuest: Trilogy (bis The Scars of Velious – mit Karte und 2 Figuren
  • EverQuest Gold Edition (bis The Planes of Power – mit einem ledergebundenen Handbuch, einem Strategy Guide, einer Figur, einem Comic und vier Karten)
  • EverQuest: Evolution (bis The Legacy of Ykesha)
  • EverQuest Platinum Pack (bis Lost Dungeons of Norrath)
  • EverQuest: Titanium (bis Depths of Darkhollow)
  • EverQuest: The Anniversary Edition (bis The Buried Sea)

Server

Das Spiel läuft auf vielen verschiedenen Servern, die alle mit einem speziellen Namen aus der Welt von EverQuest versehen sind. Ursprünglich wurden nur die Namen der Götter von Norrath verwendet. Wenn man es jedoch genau nimmt, dann ist jeder dieser Spielserver ein kleines aber enorm leistungsstarkes Rechnernetz. Die einzelnen Rechner dieser Netze werden regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht, damit sie die sich ständig ändernde Welt von Norrath jederzeit ordentlich verwalten können und dem Ansturm der Spieler gewachsen bleiben.

Wenn ein Charakter auf einem Server erschaffen wird, dann kann er nur auf diesem einen Server gespielt werden. Es ist aber möglich, die Spielfigur – für Bezahlung – auf einen anderen Server transferieren zu lassen.

Auf den Servern bilden sich oftmals eigene Gemeinschaften, und die Spieler sind dazu übergegangen, den Servernamen zusätzlich zu ihrem Charakternamen anzugeben, wenn sie ihn außerhalb des Spiels verwenden.

Europäische(r) Server

Es gab zwei Server, die speziell für die europäischen Spieler eingerichtet waren: Antonius Bayle und Kane Bayle. Hier fanden sich auch deutsche, französische, spanische oder italienische Gilden, in denen man sich in Landessprache unterhalten konnte, obwohl für den Mainchat immer noch Englisch als Sprache vorgeschrieben war. Aufgrund rückläufiger Nutzerzahlen wurden die beiden Server später zusammengelegt.

Spezialserver mit eigenem Regelwerk

Einige EverQuest-Server haben oder hatten Regelwerke zur Grundlage, die sich von denen der Standard EQ-Server unterscheiden:

  • Zek – Dies ist der momentan einzige PvP-Server des Spiels. Hier gibt es weniger Einschränkungen für die Kämpfe zwischen Spielern als auf den Standardservern. Im Grunde genommen können Spieler sich also gegenseitig jederzeit angreifen. Alle alten PvP-Server wurden mit Zek zusammengeführt, als die Anzahl der Spieler auf diesen Servern drastisch nachließ.
  • Firiona Vie (FV) – Auf diesem Server soll echtes Rollenspiel praktiziert werden, weswegen hier auch einige Regeln dahingehend angepasst wurden. Hier kann man zum Beispiel nur einen einzigen Charakter pro Konto besitzen und muss sich schon bald eine der norrathischen Sprachen aneignen, wenn man überhaupt mit jemandem kommunizieren will.
  • Stormhammer – Dies ist der Legends-Server. Wenn man als Spieler etwas mehr Geld bezahlte, konnte man hier auf einen besseren In-Game-Support hoffen. Dies verärgerte allerdings viele Spieler, da eine derartige Unterstützung eigentlich auch auf den normalen Servern ohne erhöhte Kosten selbstverständlich sein sollte. Im Dezember 2005 gab Sony die Abschaltung des Legends-Servers bekannt.
  • Fippy Darkpaw, Vulak`Aerr, Lockjaw, Phinigel und Ragefire – die Progressionsserver. Diese Server boten am Anfang nur Zugriff auf die ursprünglichen Kontinente: Odus, Antonica und Faydwer, die allerdings um ein paar Spezialzonen, die später erst den Weg ins Spiel fanden, erweitert wurden. Aller Inhalt der Erweiterungen wurde nur durch den Fortschritt der Spieler auf diesen Servern freigeschaltet. Durch den Abschluss bestimmter Aufgaben, das Besiegen eines einzigartigen Gegners oder das Basteln eines speziellen Gegenstandes konnte man dann auch zum Beispiel den Mond Luclin betreten. Laut neueren Regeln bedarf die Erweiterung eines Progressionsservers die Zustimmung der aktiven Spieler, die mittels einer Umfrage eingeholt wird.
  • Quarm – Hierbei handelt es sich um einen 2016 eröffneten, sogenannten Event Server. Auf diesem laufen durchgängig durchnummerierte Events mit festgelegten Zielen, die die Spieler erreichen müssen, bevor das nächste Event startet. Spieler starten bereits auf Level 51, können aber die errungenen Belohnungen auch auf anderen Servern einsetzen.

Aktuell betriebene Server

  • Antonius Bayle (Kane Bayle) - European
  • Bertoxxulous - Saryrn
  • Bristlebane - The Tribunal
  • Cazic Thule - Fennin Ro
  • Drinal - Maelin Starpyre
  • Erollisi Marr - The Nameless
  • Fippy Darkpaw (Progression)
  • Firiona Vie (Rollenspiel)
  • Lockjaw (Progression)
  • Luclin - Stromm
  • Phinigel (Progression)
  • Povar - Quellious
  • Quarm (Events)
  • Ragefire (Progression)
  • The Rathe - Prexus
  • Trakanon
  • Tunare - The Seventh Hammer
  • Vox
  • Vulak'Aerr (Progression)
  • Xegony - Druzzil Ro
  • Zek (PvP)[3]

Gameplay

Das Grundprinzip

Trafen sich ein Drakkin, ein Elf und ein Tiger...

Viele der Spielelemente von EverQuest stammen wie bereits erwähnt aus den alten textbasierten MUDs, die wiederum von traditionellen Rollenspielen wie Dungeons & Dragons inspiriert wurden.

Wie bei jedem anderen Rollenspiel muss sich der Spieler zunächst mindestens einen Heldencharakter (auch als Avatar bekannt) erschaffen. Dazu muss er sich für eine der 16 „Rassen“ des Spiels entscheiden. Dabei reicht das Spektrum von typischen Fantasyrassen wie Elfen, Zwergen und Halblingen über Menschen bis hin zu solch illustren Gestalten wie Froschloks (Froschmenschen), Iksar (Echsenmenschen) und Vah Shir (Katzenmenschen). Innerhalb jeder Rasse hat er die Möglichkeit Charaktere beiderlei Geschlechts zu spielen. Außerdem muss der Spieler sich einen Heldenberuf, eine sogenannte Klasse aussuchen. Er kann zum Beispiel als Zauberer, Waldläufer, Krieger oder Kleriker losziehen. Mit der Wahl der Schutzgottheit und der Startstadt, sowie der eventuellen Anpassung der Startwerte, ist die Heldenerschaffung dann abgeschlossen.

Der Spieler kann mit seinem neuen Avatar nun die Fantasywelt von Norrath erforschen, die inzwischen aus nahezu 400 Zonen besteht. Er kann sich auf die Jagd nach Tieren, Monstern und menschlichen Gegnern begeben, um an Erfahrung zu gewinnen und Beute zu machen, die er dann unter Umständen nutzen kann, um seine Handwerkskünste zu verfeinern. So ist es zum Beispiel möglich aus den Pelzen diverser Tiere Rüstungen oder Rucksäcke anzufertigen, und damit das Schneider-Talent nach und nach bis zur Meisterschaft zu treiben, oder man sammelt Fleisch, um daraus mit dem Back-Talent diverse leckere Snacks und vollwertige Gerichte zuzubereiten, die dann sogar noch unterwegs den Hunger des Helden stillen. Im Verlauf des Spieles steigt der Held dann immer weiter in seinen Stufen an und erhält neue Kräfte, Fähigkeiten und Zauber. Außerdem kann er durch das Besiegen bestimmter Gegner und das Erfüllen verschiedener Aufgaben Ansehen bei den verschiedensten Gruppierungen von Norrath gewinnen.

Interaktion mit anderen Mitspielern

Eigentlich beruht der Spielablauf von EverQuest auf immer wiederkehrenden Mechanismen. Der Spieler kann durch die Welt ziehen und Abenteuer erleben und dabei Aufgaben erfüllen, Erfahrungen sammeln und Beute machen; er kann mit anderen Spielern handeln oder auf andere Art und Weise interagieren; und er kann seine Handwerkskünste verbessern, wobei er dann nützliche oder weniger nützliche Gegenstände herstellt. Zu den möglichen Interaktionen zwischen den Spielern zählen Gespräche im Chat, das Zeigen von Gefühlen anhand bestimmter Kommandos, echtes Rollenspiel, bei dem man sich direkt in seinen Charakter hineinversetzt und unter Umständen gar seine Sprache spricht, der Beitritt zu oder das Gründen einer Gruppe oder einer Gilde, die Teilnahme an einem Feldzug, oder gar Duelle untereinander, wobei diese nur in bestimmten Situationen oder auf bestimmten Servern möglich sind.

Auf Abenteuer kann man allein ausziehen, man kann sich aber auch einer Gruppe von bis zu fünf Helden anschließen oder gar an einem Feldzug („Raid“ genannt) teilhaben. Auf den niedrigen Stufen können alle Klassen auch allein klarkommen, auf höheren Stufen sind Soloabenteuer aber nur noch mit wenigen Klassen möglich. Obwohl man viele Ecken von Norrath auch ohne die Hilfe anderer Spieler erkunden kann, so sind andere Bereiche des Spiels doch auf Gruppenabenteuer ausgelegt. Wenn man einen derartigen Bereich allein bestehen will, muss man seinen Helden vorher durch entsprechende Zauber oder magische Gegenstände aufpowern.

Eine Gruppe (auch Party genannt) kann zu verschiedenen Zwecken gegründet werden, zum Chatten, zum Handeln untereinander, aber am häufigsten wahrscheinlich um gemeinsam eine Aufgabe zu bewältigen oder Abenteuer zu erleben. Letztere Gruppen bestehen meist aus den unterschiedlichsten Charakteren, aber sie funktionieren am besten, wenn von jedem der fünf Klassentypen mindestens ein Held vertreten ist. Ein Großteil des Spiels kann schon von einer einfachen Gruppe abgeschlossen werden, aber einige der stärksten Gegner können nur im Rahmen eines Feldzugs besiegt werden, an dem wesentlich mehr Helden teilhaben können. Wie viele Helden an einem bestimmten Feldzug mitwirken können, ist von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Erfahrung des Anführers oder der Computerausstattung der Teilnehmer abhängig. Außerdem existieren bestimmte Zonen, für die es Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl der aktiven Spielercharaktere gibt.

In Gruppen und bei Feldzügen kommen Spieler kurzzeitig zusammen. Im Gegensatz dazu sind Gilden für längerfristige Zusammenarbeit zwischen den Spielern gedacht. Jede Gilde muss von ihrem Gründer bei SOE angemeldet werden. Gilden haben die unterschiedlichsten Ziele. Manche sind einfach lockere Verbindungen zwischen Spielern, die sich über den Gildenkanal ganz für sich unterhalten wollen. Andere Raid-Gilden haben meist hohe Aufnahmebedingungen, da sie sich nur auf Feldzüge gegen die schwierigsten Gegner spezialisiert haben. Sie fordern außerdem von ihren Mitgliedern meist auch, zu bestimmten Zeiten in Norrath anwesend zu sein. So muss man bei mancher Raid-Gilde bis zu acht Stunden am Tag und bis zu sieben Tage die Woche verfügbar sein, wenn man nicht wieder ausgestoßen werden will.

Meinung zum Spiel

EverQuest ist einfach nur klasse! Es ist kein Wunder, dass es den Spitznamen „EverCrack“ erhielt, denn dieses Spiel macht wirklich süchtig. Ständig entdeckt man irgendwo auf der riesigen Welt von Norrath irgendetwas Neues, sei es ein cooler Auftrag, ein verzwicktes Verlies oder ein harter Endgegner – EverQuest ist immer für eine Überraschung gut. Allerdings kann das Spiel auch frustrieren, wenn man auf der Suche nach bestimmten Gegenständen ist, die von den entsprechenden Gegner einfach nicht ausgespuckt werden, oder wenn man auf einen bestimmten Gegner oder Charakter wartet, der absolut nicht erscheinen will. Aber über solche Kleinigkeiten sieht man bei der Masse an Quests gerne mal hinweg. – WikiAdmin

Screenshots

Videos

Lustiges Video aus einer Zeit, als EverQuest noch in den Kinderschuhen steckte:

Hat jemand meine Leiche gesehen?

Weblinks

Everquest auf Station.com (en) – Offizielle Website des Herstellers mit Infos und dem Download der Testversion
EQ Players (en) – Weitere offizielle Seite mit vielen Informationen und einem guten Forum
Station Store (en) – Hier könnt ihr das Spiel/die Erweiterungen beziehen und euer Nutzerkonto verwalten.
EverQuest auf Allakhazam (en) – Jede Menge In-Game-Informationen zu Monstern, Questen, Zonen und NPCs
EQ Traders Corner (en) – Weitergehende Informationen zu Gegenständen und Rezepten, die bei letzterem oft den angemeldeten Benutzern vorbehalten sind

Produktlinks

Hinweis: Bei eingeschaltetem Adblocker werden die Produktlinks leider nicht angezeigt.

Das Spiel

Zusätzliche Produkte

Quellenangabe

  1. Artikel aus der englischen Wikipedia zu EverQuest (en)
  2. MobyGames-Artikel zu EverQuest (en)
  3. EQ Players - Serverliste (en)

Danksagung

Mein Dank gilt den Abenteurern aus meiner Gilde Norraths Helden (Website), die mir viele zusätzliche Informationen geliefert und mich mit Korrekturen unterstützt haben, insbesondere dem Gildenchef Vamirez, Youma, Tilluan und Doinar. – WikiAdmin